Nachhaltig fit mit dem GCB - 2020/2021

Willkommen bei unserer kostenfreien Learning-Reihe zum Thema Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen

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Nachhaltige Konzepte rund um Tagungen, Kongresse und Events - die gme-Tage

Die für den Juli 2021 in der OsnabrückHalle geplante greenmeetings und events Konferenz (gme) kann aufgrund des kurzfristigen Planungshorizonts im Kontext der Pandemie nicht wie ursprünglich vorgesehen als Präsenzveranstaltung mit hybriden Elementen durchgeführt werden. Stattdessen veranstalten wir für Sie erstmalig drei inspirierende digitale gme-Tage!

 Am 28. Juli, 14. September und 28. Oktober 2021 erwarten Sie kurzweilige interaktive Sessions zu spannenden Themen rund um Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswelt:

Themen und Fragen sind:

- Wie können Digitalisierung und Nachhaltigkeit smart miteinander verknüpft werden?
- Welche Chancen bietet der European Green Deal?
- Wie nachhaltig sind hybride und räumlich-verteilte Veranstaltungsformate?
- Wie kann soziale Nachhaltigkeit berücksichtigt werden?
- Wie sieht gelungene Nachhaltigkeitskommunikation aus und welche Rolle spielen Zertifizierungen?


Im Anschluss an die erste Veranstaltung am 28. Juli laden wir Sie herzlich zum Kennenlernen und Gedankenaustausch auf dem virtuellen Netzwerkabend ein.

Alle weiteren Informationen, eine Programmvorschau sowie die Anmeldung erhalten Sie hier.

Testlab BOCOM: Was wir gelernt haben

Hybrid, räumlich verteilt und international. Mit dem Kongress "BOCOM - Experience borderlesse communication" testete das GCB German Convention Bureau gemeinsam mit Partnern, wie Events der Zukunft aussehen können.

Das Ergebnis der Begleitforschung, durchgeführt vom Fraunhofer IAO, bieten Eventprofis wichtige Hinweise für die erfolgreiche Gestaltung von hybriden Veranstaltungen.

Hier lesen Sie mehr dazu.

 

Alle Informationen zur BOCOM erhalten Sie unter https://bocom.online/

Wie kann eine App dem Lebensmittel-Großhandel und der Gastronomie auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit helfen? Ein Interview mit André Klein, Geschäftsführer von ChefsList

André Klein, CEO ChefsList

Wie können Veranstaltungen im Bereich Catering/Lebensmittel nachhaltiger werden?

Laut Umweltbundesamt landen knapp 30 Prozent der gekauften Lebensmittel in der Veranstaltungs- und Gastroindustrie auf dem Müll. Bildlich gesprochen werden damit 3 von 10 Tieren nicht verzehrt, sondern weggeschmissen. Ethisch gesehen ist das ein Desaster. Das interessante hierbei ist: Selbst aus wirtschaftlicher Sicht sitzt man hier "im selben Boot": Diese Verschwendung macht keinen Sinn, insbesondere nicht aufgrund der geringen Margen, mit denen unsere Industrie arbeiten muss.

Es gibt drei ganz praktische Punkte, mit denen das verbessert werden kann: Erstens hilft es dem Koch, wenn er mehr Informationen hat, um den Lebensmittelbedarf eines Events besser abschätzen zu können. Zweitens hilft es der Köchin, wenn sie auf alte Bestellungen zurückgreifen kann, um aus diesen zu lernen und dementsprechend zukünftige Bestellungen anzupassen. Und drittens hilft es, wenn weniger Fehler im Bestellwesen passieren: Noch viel zu häufig wird aus den Küchen heutzutage noch mit Schmierzettel, Fax oder über den Anrufbeantworter beim Großhändler bestellt - und da sind bei diesen großen Mengen und der Anzahl der Bestellungen Fehler und Fehlmengen vorprogrammiert.

ChefsList-App

Wie können Sie mit Ihrer Dienstleistung dazu beitragen?

Mit ChefsList können Sie per App bei all Ihren Großhändlern bestellen. Dabei ist ChefsList so einfach wie der Schmierzettel - nur besser. Mit ein paar Klicks sind die Bestellungen aufgegeben. Der Clou dabei ist: ChefsList gibt Ihnen Kontrolle! Sie bestimmen, welche Artikel gelistet sind und was bestellt werden kann - und welche Mitarbeiter*innen bestellen dürfen. Über die Historie können Sie genau sehen, was wann bestellt wurde. Und: Über unser Statistik-Tool können Sie genaue Analysen darüber fahren, welche Artikel zu welchen Preisen wie häufig bestellt wurden und dadurch spielend leicht auswerten, ob zu viel oder zu wenig bestellt wurde und zukünftige Bestellungen dementsprechend anpassen.

Die App bietet außerdem viele wichtige Funktionen wie zum Beispiel den Offline-Modus, damit Bestellungen auch aus dem Kühllager heraus funktionieren, wo es kein Wlan gibt. Bestellfehler werden minimiert, "stille Post" mit den Großhändlern ist damit Sache von gestern. Die Bestellungen werden per Knopfdruck direkt mit Artikelnummer, Name, Lieferdatum usw. an den jeweiligen Großhändler gesendet, der die Bestellung dann automatisiert einlesen kann. Damit ist nicht nur ein großer Teil der Arbeit für alle Beteiligten vereinfacht - sondern auch ein wichtiger Schritt für die Verringerung von Lebensmittelverschwendung getan.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Wie trägt die App dazu bei, den Ablauf nachhaltiger zu gestalten?

Digitalisierung ist ein Begriff, der heutzutage viel hin und hergerufen wird. Digitalisierung alleine hilft aber nicht weiter. Um breiten Anklang zu finden, müssen Tools so einfach wie WhatsApp sein und gleichzeitig in die bereits bestehenden Geschäftsprozesse passen. Das Schöne an unserer Industrie sind die vielen individuellen Betriebe. Leider passen sich viele Tools dem nicht an und bieten nicht die nötige Flexibilität, um den jeweiligen Bedürfnissen gerecht zu werden. Um Digitalisierung wirklich "zu leben" muss sie nahtlos in bereits bestehende Prozesse einfließen, ohne Kopfschmerzen zu bereiten. Das ist unser Kredo: Wir digitalisieren den deutschen Mittelstand. Super einfach und super schnell.

Für weiterführende Informationen steht das ChefsList-Team unter www.chefslist.de gerne zur Verfügung.

Wissenschaftliche Evaluierung der BOCOM: Ganzheitlicher Blick auf die Nachhaltigkeit

Die vom GCB German Convention Bureau e.V. initiierte Veranstaltung „BOCOM – Experience Borderless Communication“ am 3. September 2020 war der erste hybride und räumlich-verteilte Kongress, der wissenschaftlich evaluiert wurde. Im Fokus stand der ganzheitliche Blick auf das Thema Nachhaltigkeit – von der ökologischen Nachhaltigkeitsperformance der Veranstaltung bis hin zu den Auswirkungen des Formates auf die Erfahrungen der Teilnehmer*innen, etwa im Hinblick auf Wissenstransfer oder Netzwerken.

Herzstück der BOCOM war die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des hybriden, räumlich-verteilten Formats – gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und umgesetzt vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie von CO2OL, einem Spezialisten für betrieblichen Klimaschutz. Dabei sollten Präsenz- und Online-Elemente der Veranstaltung getrennt betrachtet, Vergleiche sowohl hinsichtlich der Teilnehmer-Experience als auch der ökologischen Nachhaltigkeit ermöglicht und das hybride Event gesamtheitlich bewertet werden. Im Fokus steht die Analyse der Nachhaltigkeitsbilanz.

Die Herausforderung des Projekts lag darin, die entstandenen Umweltauswirkungen des über alle Standorte verteilten technischen Equipments, der jeweiligen Räumlichkeiten, der ggf. nötigen Anlieferung der Technik, der jeweiligen Anreise und Unterkunft der Teilnehmer*innen, des Caterings und weiterer relevanter Handlungsfelder zu erheben und zu bewerten.

In der wissenschaftlichen Analyse der BOCOM als Test Lab wurden im Sinne einer integrierten Nachhaltigkeitsbewertung bei der Erhebung, Darstellung und Auswertung ihrer Nachhaltigkeitsperformance alle relevanten Handlungsfelder berücksichtigt.

Welche Ergebnisse und möglichen Handlungsfelder für Veranstalter*innen dabei herausgekommen sind, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe unseres Nachhaltig fit-Newsletters.

Weitere Informationen zu BOCOM

Das komplette Programm, Referent*innen, Partner, Sicherheits- und Hygienekonzept sowie die Vorträge on demand (englisch) finden Sie unter https://bocom.online/

Ihre Themen für die greenmeetings & events 2021

Die greenmeetings und events Konferenz findet 2021 als Präsenzveranstaltung mit hybriden Elementen statt und bezieht die Teilnehmer*innen bereits in der Phase der Programmgestaltung aktiv mit ein. Gemeinsam mit dem EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V., gehen wir damit neue Wege, um die Relevanz von Nachhaltigkeit im Kontext der derzeitigen Transformation der Veranstaltungswelt zu reflektieren und Impulse für die Zukunft zu setzen. Neben dem Programm am 28. und 29. Juli live vor Ort in der OsnabrückHalle werden ausgewählte Inhalte auch virtuell verfügbar sein und somit einem größeren Kreis von Teilnehmer*innen zugänglich gemacht.

Das Programm der greenmeetings und events Konferenz wird in einem partizipativen Prozess entwickelt: Sie können ihre eigenen Vorschläge für Themenschwerpunkte und Referent*innen der gme 2021 einzubringen. Ob Eco Design, E-Mobilität, soziale Nachhaltigkeit oder „Slow Destinations“ – das Thema Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswelt hat viele Facetten. Doch was interessiert SIE am meisten? Lassen Sie es uns wissen und gestalten Sie so aktiv die Agenda der greenmeetings & events Konferenz am 28. und 29. Juli in Osnabrück. Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Hier geht’s zum Fragebogen.