Nachhaltig fit mit dem GCB 2

Willkommen bei unserer kostenfreien Learning-Reihe zum Thema Nachhaltigkeit.

Nach dem erfolgreichen Start unserer ersten Learning-Reihe zum Thema Nachhaltigkeit im April 2018 laden wir Sie zum zweiten Teil ein.

Sie wollen keine Folge verpassen? Dann melden Sie sich bei Simone Pohl unter dem Stichwort "Nachhaltig fit 2" für den wöchentlichen Newsletter an!

Learning Nugget 14: Fünf gute Gründe für Green Meetings in der Pfalz

Heute wollen wir einen Best Case zum Thema nachhaltige Veranstaltungshäuser vorstellen. Denn das Thema Nachhaltigkeit ist im Congressforum Frankenthal (CFF) eine Herzensangelegenheit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass  das CFF zu den führenden nachhaltigen Locations in Deutschland zählt. Für das Kongresszentrum in der Pfalz sprechen fünf schlagkräftige Argumente für nachhaltige Tagungen in Frankenthal.

Erfahren Sie mehr dazu in unserem Blogartikel.

Learning Nugget 13: Nachhaltiges Tagen in Berlin

Heute gibt es ein Best Case zum Thema soziale Nachhaltigkeit: Im Rahmen der Initiative MEET+CHANGE wird das Tagen in sozialen Einrichtungen Berlins exklusiv ermöglicht.

Mit der Initiative von visitBerlin Berlin Convention Office wird der Zugang zu außergewöhnlichen Tagungsorten ermöglicht, um eine Alternative zu klassischen Tagungsräumen zu bieten und nebenbei noch etwas Gutes zu tun. Ganz im Sinne von sozialer Nachhaltigkeit.

Ziel ist es, einen Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen und Aktivitäten dorthin zu lenken, wo sie wirklich gebraucht werden und nachhaltig wirken können. Die sozialen und kulturellen Einrichtungen erfahren Sichtbarkeit und Anerkennung für ihre Arbeit und die Teilnehmer von Veranstaltung können vom Austausch profitieren. Mehr über das Projekt erfahren Sie in unserer Reportage.

MEET+CHANGE: Nachhaltig Tagen in Berlin

Learning Nugget 12: Whitepaper „Inklusive Tagungen und Kongresse“

Inklusion heißt: Alle gehören dazu

Tagungen, Kongresse und Events sind Plattformen für den Austausch von Erfahrungen und Ideen. Menschen mit Beeinträchtigungen oder schweren Behinderungen benötigen besondere Voraussetzungen in den Tagungslocations: Barrierefreie Zugänge von Räumen, Unterstützung von Vorträgen für Menschen mit Seh- oder Hörproblemen, usw.

Ausgehend vom Statistischen Bundesamt mit einem Behindertenanteil von insgesamt 13 Prozent der Bevölkerung könnten viele Teilnehmer von einer Barrierefreiheit profitieren.

Vor diesem Hintergrund hat das German Convention Bureau e.V. (GCB) eine Informationsbroschüre in Form eines White Paper erstellt. Der „Inklusionskompass“ bietet Veranstaltern und Tagungsplanern, aber auch Anbietern von Veranstaltungsorten und Hotels eine erste Orientierung für die Planung und Umsetzung möglichst barrierefreier Veranstaltungen.

Unter anderem erfahren Sie unterschiedlichen Maßnahmen und Möglichkeiten, wie sich eine Veranstaltung nach dem Zwei-Sinne-Prinzip möglichst barrierefrei gestalten lässt. Ob Informationen im Internet, ob visuelle, akustische und taktile Informationsträger, die Zugänglichkeit von Gebäuden und Räumen sowie Wegen und Aufzügen, Hinweise zur Bestuhlung, barrierefreie Vorträge, Dolmetscherdienste für Gebärdensprachen und viele weitere Themen werden in diesem White Paper ausführlich behandelt.

Learning Nugget 11: Wie funktioniert nachhaltige Erfolgsmessung?

Der Erfolg von Veranstaltungen wird noch weitestgehend nur aus kaufmännischer Sicht bewertet, während die Auswirkungen von Veranstaltungen auf Umwelt und Gesellschaft häufig vernachlässigt werden.

Seit 2017 besteht die Nachhaltigkeitsberichterstattungspflicht für große Unternehmen – in der Veranstaltungswirtschaft sind derzeit nur wenige Unternehmen davon direkt betroffen. Unterschiedlichste Formen der Nachhaltigkeitsberichte, Kennzahlen, Zertifikate und Siegel sind im Umlauf – einen einheitlichen Standard für die Veranstaltungswirtschaft gibt es nicht.

Im Im Gespräch mit Mike Keller, Nachhaltigkeitsmanager, haben wir gefragt, wie Veranstaltungen sinnvoll hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit bewertet werden können und welche Kennzahlen dafür benötigt werden. Er plädiert dafür: Wir brauchen dringend einen durchgängigen Prozess der Nachhaltigkeitsbewertung von Veranstaltungen.

Learning Nugget 10: Wann ist nachhaltiges Catering auch wirtschaftlich?


Im Gespräch mit Anja Lindner, Beraterin für gastronomische Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit, haben wir gefragt, ob nachhaltiges Catering überhaupt wirtschaftlich sein kann und welche Strukturen wir verändern müssen, um nachhaltiges Catering anzubieten. Zum Schluss gibt sie noch ein paar Tipps, wie man in kleinen Schritten Richtung nachhaltiges Catering starten kann.

Anja Lindner absolvierte eine Ausbildung zur Hotelfachfrau im Hotel Bachmair am See in Oberbayern, bevor Sie Food & Beverage-Betriebswirtschaft an der Hotelakademie (HMA) in Koblenz studierte. Nach einem Traineeship durchlief Sie mehrere Stationen im Hotelgewerbe und übernahm 2001 die Leitung für Bankett und Veranstaltungen bei der tegut... Gutberlet Stiftung & Co.KG in Fulda. 2008 wird Sie Geschäftsführerin bei dem Naturland zertifizierten Cateringunternehmen tegut...bankett GmbH und Geschäftsleitungsmitglied von tegut... gute Lebensmittel für den Bereich Gastronomie.

Seit 2013 ist sie selbständig tätig. Ihre Schwerpunktthemen betreffen die ganzheitliche Nachhaltigkeit in der Gastronomie- & Veranstaltungsbranche. Sie engagiert sich als Trainerin, Organisatorin, Moderatorin, Projektleiterin und Konzeptionelle Beraterin für diesen Bereich.

Learning Nugget 9: Bedeutung von Klimaveränderungen für Veranstaltungen

Die Veranstaltungsbranche steht vor zwei Herausforderungen: durch nachhaltige Veranstaltungsorganisation einen Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung zu leisten und sich gleichzeitig mit geeigneten Strategien und Maßnahmen auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

Wir haben mit Christof Hertel (Stabsstelle Umweltprojekt - Deutscher Evangelischer Kirchentag) und Georg Tappeiner (Nachhaltigkeitsberater) darüber gesprochen, welche Auswirkungen der Klimawandel insbesondere für Outdoorveranstaltungen hat und wie man sich als Veranstalter auf diese vorbereiten kann.  

Warum sind Klimaanpassungen von Großveranstaltungen notwendig?

Starkregenereignisse, Sturmböen, Hitzegewitter sowie Temperaturen über 30 Grad werden sich zukünftig, bedingt durch den Klimawandel, verstärken und häufiger auftreten. Diese Herausforderungen werden im Rahmen des Projekts Klimaanpassung von Großveranstaltungen (KlanG) untersucht und Anpassungsmöglichkeiten erprobt.

Beispielmaßnahmen aus den Klimaanpassungen und dem Umweltengagement des Deutschen Evangelischen Kirchentags:

- Breite Versorgung mit Trinkwasserzapfmöglichkeiten
- Berücksichtigung von individuellem Sonnenschutz
- Ruhe- und Schattenplätze
- Wettermonitoring
- Push-App warnt vor Auswirkungen von Extremwetterereignissen

Quelle und weitere Informationen: www.kirchentag.de/klang und www.kirchentag.de/umwelt

Learning Nugget 8: SightCity – beispielhaft barrierefrei

Die größte internationale Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel findet seit mehr als 15 Jahren im Sheraton Frankfurt Airport Hotel in Frankfurt am Main statt. Sie ist Treffpunkt für Vertreter aus Medizin, Optik und Rehabilitation sowie für Verbände, Betroffene und Interessierte. Im Fokus stehen die Vorstellung von Hilfsmittel, die Menschen mit Sehbehinderung mehr Teilhabe im Alltag ermöglichen.

Erfahren Sie im Video anhand des Best Practice im Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center, worauf geachtet werden muss, um eine Location inklusiv zu gestalten.

Um die Inklusion von Blinden und Sehbehinderten auch vor Ort auf der Messe garantieren zu können, mussten die Organisatoren im Vorfeld einige Aspekte beachten. Das Sheraton legt großen Wert darauf, dass die Teilnehmer zum einen den Weg vom Flughafenbahnhof zur Messe leicht finden und sich in den Veranstaltungsräumen gut orientieren konnten. Der Veranstalter holte sich dafür Unterstützung von der Firma inclusion, die beispielsweise 1.000 Meter Leitsystem im Sheraton verlegt hat. Das Leitsystem konnte dabei problemlos innerhalb eines Tages installiert werden und war für die Dauer der SightCity im Sheraton integriert. Zusätzlich stand auf der Messe ein Abhol- und Begleitservice zur Verfügung.

Die nächste SightCity findet vom 08. bis 10. Mai 2019 statt, www.sightcity.net

Learning Nugget 7: Grundlagen Nachhaltigkeitsmangement in der Veranstaltungsbranche

3 Fragen an… Dirk Walterspacher

Nachhaltigkeit nimmt in der Veranstaltungsbranche zunehmend einen hohen Stellenwert ein. Warum ist es denn speziell in der Kongress- und Tagungswirtschaft so wichtig, sich zum Thema Nachhaltigkeit zukunftsfähig aufzustellen?

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Gesellschaft weltweit angekommen und darauf reagieren die Unternehmen. Es wird erwartet, dass Firmen nachhaltig wirtschaften und dies auch transparent nachweisen, z.B. in Form von Nachhaltigkeitsberichten kommunizieren. Dies wird nicht nur von Finanzgebern und Verbänden bewertet, sondern bekommt durch die neue EU-weite CSR-Berichtspflicht seit 2017 für Kapitalgesellschaften einer bestimmten Größe eine verpflichtende Komponente.

Nicht-finanzielle Leistungen und Kennzahlen der gesamten Wertschöpfungskette - so auch die Nachhaltigkeitsaspekte von Dienstleistern und Zulieferern bei Messen, Tagungen und in der Live-Kommunikation - müssen künftig offengelegt und kommuniziert werden. Hotels, Locations, Agenturen, Catering-Unternehmen und andere MICE-Dienstleister sind also von der neuen Berichtspflicht indirekt, durch die Anforderungen Ihrer Kunden bereits schon heute betroffen.

Wie ist denn die Veranstaltungsbranche in punkto Nachhaltigkeit aufgestellt?

In Deutschland haben sich Organisationen wie GCB, EVVC und FAMAB frühzeitig und visionär dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet. Standards wurden etabliert und Nachhaltigkeitsschulungen für die Veranstaltungsbranche initiiert, Zudem gibt es eine hohe Anzahl zertifizierter Hotels und Locations sowie Dienstleistern, die sich nachhaltig positionieren. Hinzu kommen die moderne Infrastruktur, die guten Verkehrsanbindungen, fortschrittliche Gebäude und Technologie. Alles zusammen bildet eine optimale Grundlage, um sämtliche Facetten der Nachhaltigkeit von Inklusion über soziale Themen bis hin zur ökologischen Nachhaltigkeit abzubilden.

Was sind erforderliche Voraussetzungen, um eine Veranstaltung nachhaltig umzusetzen?

Es bedarf einer guten Strategie, die sich am Unternehmensleitbild orientiert und in die eigene Nachhaltigkeitspositionierung einzahlt.

Mit einer Reflexion bisheriger Veranstaltungen wird man feststellen, dass man schon viel richtiggemacht hat, nicht zuletzt aufgrund der strengen Sozialgesetzgebung, der modernen Technik und der Berücksichtigung nachhaltiger Mobilitätsangebote. Nach diesem Abgleich bedarf es der Identifizierung von Handlungsfeldern und der Entwicklung von Maßnahmen zur Minimierung und Vermeidung von negativen Auswirkungen und der Steigerung der Nachhaltigkeitsaspekte. Dieser Ablauf muss in einen kontinuierlichen Prozess der Optimierung, ein Nachhaltigkeitsmanagement, übergehen. So kann durch konsequente Ressourcenschonung sogar Kostenreduzierung generiert werden.

Unter der Prämisse des ökonomischen Ansatzes der Nachhaltigkeit betrachten wir auf der kommenden greenmeetings und events Konferenz in Leipzig den gesamten Zyklus der Veranstaltungsorganisation – Strategie, Umsetzung, Auswertung –und arbeiten in jedem Schritt den Mehrwert von nachhaltigem Handeln heraus. Beleuchtet werden die Fragestellungen von beiden Seiten. Welches Angebot benötigt ein Anbieter, um einen ökonomischen Mehrwert aus seinem nachhaltigen Handeln zu generieren und welche Anforderungen muss und kann ein Planer stellen?

Vielen Dank. 

Dirk Walterspacher

Dirk Walterspacher ist Geschäftsführer der Bonner ForestFinest Consulting GmbH. Ein Geschäftsbereich des Unternehmens ist die Marke CO2OL, Spezialist seit 1998 für Nachhaltigkeit in internationalen Lieferketten und CO2-optimiertes Wirtschaften. In Europa ist CO2OL mit mittlerweile über 500 klimafreundlich umgesetzten Veranstaltungen Vorreiter im Bereich Beratung und Betreuung von nachhaltigen Events und Meetings.

Daneben ist Dirk Walterspacher Lead Auditor für die Nachhaltigkeitsmanagementnorm ISO14001 und hat mit dem Nachhaltigkeitsausschuss des FAMAB das Label „Sustainable Company“ entwickelt. 

Learning Nugget 6: Webinar Wettbewerbsfaktor Nachhaltigkeit

Die Bedeutung des Images für die Wertschöpfung

Im Webinar wird aufgezeigt, wie Sie durch entsprechende Nachhaltigkeitskommunikation die Marktposition Ihres Unternehmens stärken können. Joachim Schöpfer von Serviceplan, Experte für Reputations- und Nachhaltigkeitskommunikation, gibt einen interessanten Einblick in das Thema. Während der kommenden greenmeetings und events Konferenz, die vom 18.-19.02.2019 in Leipzig stattfindet, vertieft er das Thema in der Session "Wettbewerbsfaktor Nachhaltigkeit - Die Bedeutung des Images für die Wertschöpfung".

Joachim Schöpfer

Joachim Schöpfer ist Gründer und geschäftsführender Partner von Serviceplan Corporate Reputation in Berlin sowie Co-Founder und Partner des Nachhaltigkeits-Startups Green Window. Er ist Initiator des Corporate Reputation Score (CRS) und des Sustainability Image Scores (SIS). Die beiden Studien haben sich als Benchmark zur Messung von Reputation bzw. Nachhaltigkeitsimages etabliert und werden von Wirtschaftswoche und Manager Magazin veröffentlicht. 

Learning Nugget 5: Warum Nachhaltigkeit auch in der Veranstaltungsbranche ein strategischer Prozess sein muss!

Wenn wir von Nachhaltigkeit in der Veranstaltungsbranche sprechen, geht es dabei häufig nur um einzelne Bestandteile der Veranstaltungsorganisation und -durchführung wie z.B. Catering, Mobilität oder Technik die mehr oder weniger nachhaltig umgesetzt werden. Und das auch nur, wenn es sich budgetär oder ablauftechnisch anbietet. Das ist sicherlich besser als das Thema gar nicht zu integrieren. Es ist aber sehr weit von einem strategischen Gesamtprozess im Veranstaltungsmanagement entfernt.

Tipps zum Weg zu einem strategischen Nachhaltigkeitsprozess können Sie im Artikel unserer Kollegin Christine Koch nachlesen.

Christine Koch

Christine Koch
Consultant Marketing & Databasemanagement

+49 69 24293022
koch@gcb.de | Xing | LinkedIn

Learning Nugget 4: EU-Nachhaltigkeitsberichtspflicht

Was umfasst die Nachhaltigkeitsberichtspflicht? Welche Auswirkungen hat diese auf die Veranstaltungsbranche?


EU-Nachhaltigkeitsberichtspflicht

  • Die EU-Nachhaltigkeitsberichtspflicht ist seit Anfang 2017 als nationales Recht in Deutschland geregelt und umgesetzt.
  • Auch wenn viele Unternehmen der Veranstaltungsbranche nicht direkt von diesem Gesetz betroffen sind, so werden sie doch indirekt mit einbezogen.
  • Immer mehr Unternehmen müssen Ihre Zulieferkette und Dienstleister auf Nachhaltigkeit auditieren und hierbei zunehmend auf anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierungen oder implementierte Nachhaltigkeitsmanagementsysteme Wert legen.
  • Daher sollten Sie sich jetzt proaktiv mit diesem Thema beschäftigen, statt unter Druck auf entsprechende Kundenanforderungen zu reagieren.

Learning Nugget 3: Nachhaltigkeitsmangement für das Marketing nutzen

Nachhaltigkeitsengagement als Marketing-Tool

„Tue Gutes und rede darüber“ – nach diesem Motto lassen sich alle Umsetzungen in Sachen Nachhaltigkeit für eine positive Unternehmensstrategie hervorragend nutzen. Ein Selbstverständnis und die eigene Verpflichtung zu einer nachhaltigen Unternehmensführung sind somit nicht nur hilfreich für eine bessere Welt in der Zukunft, sondern helfen auch hier und jetzt zur Gewinnung neuer Kunden und zur Etablierung eines positiven Images.

Durch die Teilnahme an bekannten Nachhaltigkeitsprogrammen wie fairpflichtet oder Green Globe unterstreicht jedes Unternehmen die Ernsthaftigkeit seiner Bemühungen in Sachen Nachhaltigkeit und hat die Möglichkeit, sich diese extern belegen zu lassen.

fairpflichtet ist dabei ein niederschwelliger Einstieg in die Thematik, bei dem der teilnehmende Betrieb ein Versprechen abgibt, sich nach festgelegten Leitlinien für Nachhaltigkeit zu engagieren. Dabei gilt es, alle zwei Jahre einen Fortschrittsbericht abzugeben, in dem die einzelnen Schritte entsprechend dokumentiert werden.

Legt ein Unternehmen Wert auf ein Zertifikat, empfiehlt sich Green Globe als eines der weltweit führenden Nachhaltigkeitsprogramme in der Tourismus- und Veranstaltungsbranche. Hierbei orientiert sich der Betrieb an einem Katalog von über 300 Kriterien u.a. in den Bereichen Ressourcenschonung, Energieeinsparung und Abfallvermeidung, von denen mindestens 51% erfüllt sein müssen, um das begehrte Green Globe Zertifikat zu erlangen.

Bereits heute achten viele Firmen bei der Wahl ihrer Dienstleister auf deren Engagement und Commitment in Sachen Nachhaltigkeit, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Somit empfiehlt es sich nicht zuletzt aus Marketinggründen für alle Player der Veranstaltungsbranche, den Weg für eine sauberere Umwelt und eine bessere Zukunft einzuschlagen.

Neben fairpflichtet und Green Globe gibt es weitere Standards und Zertifikate für die Tagungs- und Kongressbranche, u. a. EMAS Zertifikat, Ökoprofit, Green Key (insbesondere für Hotels), APEX Sustainable Event Standard, ISO20121, GRI Event Organizers uvm.

 

 

Verena Unden

Verena Unden ist seit 2017 ist sie Sustainability Manager beim EVVC Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. in Frankfurt. Hier betreut sie u. a. die Nachhaltigkeitsinitiative fairpflichtet und und gestaltet die greenmeetings und events mit. Des Weiteren ist sie als Green Globe Auditorin tätig und zertifiziert die entsprechenden Mitglieder in der Dachregion.

Learning Nugget 2: Nachhaltigkeitskommunikation

Die Kommunikation zu nachhaltigem Handeln ist vielfältig. Dirk Walterspacher erklärt, wie Sie während der Veranstaltung das Thema Nachhaltigkeit in Ihrer Kommunikation umsetzen können.

Nachhaltigkeitskommunikation

  • Viele Unternehmen nutzen eine angepasste und glaubwürdige Kommunikation über ihr Nachhaltigkeitsengagement auch als Marketing - und Akquiseinstrument. Nach dem Motto: "Tue Gutes und rede darüber". 
  • Insbesondere bei Veranstaltungen bietet sich die Möglichkeit Nachhaltigkeit erlebbar zu machen und in Szene zu setzen. Die Auswahl der verwendeten Materialien für z.B. Dekoration, Standbau, Give Aways und Catering aber auch geschultes Personal und Berücksichtigung von Inklusionsthemen machen die Nachhaltigkeit live erlebbar.
  • Informative oder sogar interaktive Elemente wie QR-Codes zu mehr Hintergrundinformationen zur Nachhaltigkeit erlauben eine tiefere Informationsbasis und geben dem Veranstalter zugleich Rückschlüsse auf das Informationsbedürfnis bzw. Interesse der Teilnehmer.
  • Eine andere Variante ist z.B. die online Teilnehmerumfrage zur Wahl des Verkehrsmittels bei An- und Abreise.

Learning Nugget 1: Nachhaltigkeits-Quiz

Wie fit sind Sie in Punkto Nachhaltigkeit?

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Und jetzt?

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