Scandic
Hotel, Best Practice
29 Sep 2015

360 Grad Barrierefreiheit: Die Scandic Hotels Deutschland als Best-Practice-Beispiel

„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“, so steht es in Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 des Grundgesetzes. Was so einfach klingt, bedeutet für fast 9,6 Millionen Deutsche mit einer amtlich anerkannten Behinderung nicht weniger als die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Barrierefreie Angebote ermöglichen ihnen und auch älteren Menschen Integration und Inklusion - auch in der Arbeitswelt.


Für Veranstaltungsplaner spielt Barrierefreiheit vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Inklusion eine immer größere Rolle. Bei der Planung barrierefreier Tagungen und Konferenzen stehen sie oft vor Herausforderungen: Ist der Weg zum Veranstaltungsort barrierearm? Sind die Räumlichkeiten für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen nutzbar, können sich zum Beispiel sowohl Sehbehinderte als auch Rollstuhlfahrer problemlos am Veranstaltungsort bewegen? Gibt es genügend barrierefreie Toiletten und Übernachtungsmöglichkeiten? Sind technische Mittel wie Induktionshörschleifen installiert? Die Fragen, die im Vorfeld einer barrierefreien Tagung geklärt werden müssen, sind zahlreich und immer individuell.


„Barrierefreiheit braucht in jedem Fall Platz“, sagt Klaas Brose, Geschäftsführer des Behinderten-Sportverbands Berlin e. V. Bei der Planung für die Präsidiumssitzung seines Verbands habe er unter anderem darauf geachtet, dass sich Rollstuhlfahrer gut bewegen können. „Die Handicaps unserer Mitarbeiter sind sehr unterschiedlich. Umso wichtiger ist ein vielschichtiges barrierefreies Angebot“, erklärt Perdita Müller von der Konzernschwerbehindertenvertretung der Bertelsmann SE & Co. KG.
Bei der Planung und Durchführung barrierefreier Tagungen und Events finden neben diesen beiden Institutionen auch die Internationale Reha-, Reise- und Mobilitätsmesse für Alle (IRMA) in den Scandic Hotels Deutschland einen verlässlichen Partner. Aus dem Selbstverständnis heraus, eine Hotelgruppe für jedermann zu sein, hat das Unternehmen Barrierefreiheit fest in sein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept integriert.


Die „Scandic’s Accessibility Standards“ stellen mit 135 technischen und baulichen Maßnahmen einen barrierefreien Aufenthalt aller Gäste sicher. Extrabreite Flure und Türen, induktive Höranlagen, rollstuhlfreundliche Parkettböden, Brailleschrift an Schildern und Knöpfen oder Türspione auf Sitzhöhe seien nur als Beispiele für barrierefreie Maßnahmen im Tagungsbereich der Scandic Hotels Deutschland genannt.


„Die bedingungslose Zugewandtheit zur Barrierefreiheit ist bei Scandic außergewöhnlich“, sagt Klaas Brose. Das Barrierefreiheitskonzept spreche alle Sinne an, etwa mit Farbleitsystemen oder Sprachansagen in den Fahrstühlen. Selbst die Internetseiten der Hotels sind so optimiert, dass sie über Screenreader für Sehbehinderte lesbar sind und sie ihren Hotelaufenthalt allein planen können.
Im „Scandic Berlin Potsdamer Platz“ und „Scandic Hamburg Emporio“ sind mindestens zehn Prozent der Zimmer barrierefrei gestaltet - mehr, als die deutsche Gesetzgebung vorschreibt. Das „Scandic Hamburg Emporio“ könnte in seinen 33 barrierefreien Zimmern eine ganze Rollstuhlbasketball-Mannschaft beherbergen, was insbesondere mit Blick auf die mögliche Ausrichtung der Paralympischen Spiele 2024 an der Elbe relevant wird. Nicht zuletzt aufgrund dieses umfangreichen Angebots fand die IRMA dieses Jahr in Hamburg und nicht in Bremen statt - dies zeigt, welch enormer Wirtschaftsfaktor Barrierefreiheit ist.


Neben den baulichen und technischen Aspekten hat Barrierefreiheit aber auch viel mit Bewusstsein und Bewusstwerdung zu tun. Mit Magnus Berglund beschäftigt die Scandic-Hotelgruppe seit über zehn Jahren einen eigenen Barrierefreiheitsbeauftragten, der neben der Weiterentwicklung des 135-Punkte-Plans auch die Mitarbeiterschulungen verantwortet. In regelmäßigen Workshops werden Hotelmitarbeiter im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen sensibilisiert und trainiert. Dank dieses 360-Grad-Ansatzes gilt die Scandic-Hotelgruppe als Vorbild für barrierefreies Reisen und Tagen.

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