René Proske

25 März 2020

“Kund*innen suchen händeringend nach Lösungen – unsere Branche kann sie liefern“

GCB FutureTalks #1 mit René Proske

Krisen wie die Verbreitung des Coronavirus‘ erfolgreich zu überwinden, erfordert neue Ideen und Agilität. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich Matthias Schultze, Managing Director des GCB, mit einigen der führenden Köpfe der Veranstaltungswelt über ihre Zukunftskonzepte unterhalten und ihre Ideen hier vorstellen: GCB FutureTalks. Den Auftakt macht René Proske, Geschäftsführer der gleichnamigen Event Agentur. Er ist überzeugt: Die Branche kann es schaffen.

Matthias Schultze: Stichwort „Abstand halten“ – wie sieht Dein Arbeitsalltag derzeit aus?

René Proske: Seit 6. März arbeitet unser gesamtes Team im Home Office. Wir machen tägliche Management-Calls und zweimal pro Woche ein virtuelles Meeting mit allen Kolleg*innen zur aktuellen Lage. Außerdem haben wir Umsatzszenarien und Liquiditätsszenarien mit drei möglichen Verläufen aufgestellt: keine Veranstaltungen bis Ende Juni, keine Veranstaltungen bis Ende August oder keine Veranstaltungen bis Ende Oktober. Mit diesen Szenarien operieren wir jetzt und treffen unsere Entscheidungen dementsprechend.

Matthias Schultze: Mit welchen Ideen und Lösungsansätzen begegnet Ihr der aktuellen Krise?

René Proske: Wir haben den Launch unseres Proske Virtual Venue (www.proske-virtual-venue.com) dramatisch vorgezogen. Dazu hat unser Team die Tage und Wochenenden durchgearbeitet, unter Hochdruck getestet und programmiert. Mit diesem neuen Tool helfen wir nun unseren Kund*innen, geplante Formate und bereits erstellte Inhalte für face-to-face Veranstaltungen in den virtuellen Raum zu bringen. Genau dafür haben wir die Plattform geschaffen und bislang läuft es unglaublich gut.

Matthias Schultze: Worauf kommt es aus Deiner Sicht für die Branche in den nächsten Wochen und Monaten an?

René Proske: Der deutsche Staat hat in der Krisensituation wirklich extrem schnell reagiert und das sollte uns Sicherheit geben. Mit den Finanzhilfen, Instrumenten wie der Kurzarbeit und der Kreativität, andere Formate zu entwickeln, wird die Branche überleben können. Klar ist jedoch auch, dass viele althergebrachte Dinge einfach ausgedient haben. Aus meiner Sicht helfen jetzt nur neue und innovative Ansätze. Vor allem aber gilt: MACHEN. Kopf in den Sand ist das Schlimmste. Alle unsere Kund*innen suchen auch händeringend nach Lösungen – und unsere Branche kann diese liefern.

Das Interview in voller Länge können Sie auf eventcrisis.org nachlesen.