Das Beste aus zwei Welten - Hybride Veranstaltungen konzipieren

 

In einem bekannten Gedicht besingt augenzwinkernd Christian Morgenstern den Zwischenraum im Lattenzaun, aus dem ein Architekt ein großes Haus erschafft. Tatsächlich werden physische und zeitliche Zwischenräume auch in der Veranstaltungskonzeption inzwischen zunehmend als Chance erkannt und zu wichtigen Gestaltungselementen. Was wird aber aus einer Veranstaltung, wenn sie ganz im Zwischenraum von „analoger“ und „digitaler“ Welt stattfinden soll? Besteht nicht die Gefahr, dass mit viel Aufwand vor allem die Grenzen beider Welten sichtbar gemacht werden? Wäre ein rein digitales Format nicht viel günstiger und einfacher? Was braucht es, damit sich dieser hohe Aufwand tatsächlich lohnt und das Beste aus beiden Welten zusammengebracht werden kann?

Der Workshop soll eine Gelegenheit sein, nicht nur Grenzen und Möglichkeiten hybrider Events besser zu verstehen und genauer zu bestimmen, sondern auch gemeinsam an eigenen konkreten Ideen und Konzepten zu arbeiten. Ausgangspunkt soll dabei nicht der Blick auf die Technik, sondern auf die Kunden und anderen beteiligten Menschen sein.

Inhalte des Workshops

1) Was ist möglich? Die konzeptionelle Perspektive

  • „Mensch und Maschine“ - Grenzen verstehen, akzeptieren - und verschieben
  • Lebendige Veranstaltungen – „analoge“ Erfahrungen in hybride Formate übertragen - und transformieren?
  • „Völlig losgelöst...?“ – Das Spiel mit Zeit und Raum in hybriden Veranstaltungen

 2) Wie stellen wir Verbindungen her? Die Teilnehmendenperspektive

  • Gastfreundschaft erfahrbar machen
  • Interaktion, Partizipation, Aktivierung ermöglichen
  • Balanceakte zwischen „onsite“ und „online“
  • Rückmeldungen der Teilnehmenden nutzen

 3) Was brauchen wir? Die organisatorische Perspektive

  • Ausblick auf Rollen, Plattformen und technische Dienstleistungen
  • weitere Infos dazu im Folgeseminar: Hybride Veranstaltungen durchführen

 

Zielgruppen: Alle, die mit der Konzeption von Veranstaltungen mittelbar oder unmittelbar befasst sind (Event-, Projektmanager*innen, Sales, Marketing etc.), außerdem Interessent*innen an (neuen) Formaten, Methoden und Tools für Veranstaltungen.

Termin:

Zusatztermin: 9.-10. März 2021, jeweils 9.30 Uhr bis ca. 13.30 Uhr

Teilnahmegebühr:

GCB-Mitglieder 320 Euro zzgl. MwSt.
Nicht-Mitglieder 420 Euro zzgl. MwSt.
Teilnehmer*innen des DigiDay 2020 290 Euro zzgl. MwSt.  (gilt für Mitglieder und Nicht-Mitglieder)

Anmeldung:

Die Anmeldung ist geschlossen. 

Bei Fragen zur Anmeldung für das Folgeseminar am 23.-24.03. senden Sie bitte eine e-Mail an Simone Pohl pohl@gcb.de.

Ihre Ansprechpartnerin

Simone Pohl
Simone Pohl

Simone Pohl

Consultant Administration & Finance, Education

+49 69 24293015
pohl@gcb.de

Ihr Referent

Tom Ritschel, FORMENFINDER

Tom Ritschel begleitet seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen rund um das Thema Lernen. Mit seinem interprofessionellen Netzwerk "Formenfinder" entwickelt er dafür innovative Formate, Methoden, Serious Games und Prozesse für gelingendes individuelles und organisationales Lernen und Changeprozesse. Zu seinen wichtigsten Kunden gehören insbesondere die verschiedenen Akteure der Veranstaltungsbranche. Sein Wissen und seine Erfahrungen gab und gibt er zudem an zahlreichen Hochschulen weiter, u.a. in Jena, Halle, Leipzig, Chemnitz und Magdeburg, sowie an der Bauhaus-Universität Weimar und der HMT in Leipzig. An seiner Seite arbeiten Expert*innen u.a. aus den Bereichen Coaching, HR, Branding, New Work, Design, Film und Digital Solution.