Dresden: Cool Silicon – hier spielt die (Zukunfts-)Musik

Dresden, die Schöne an der Elbe, vereint das Lebensgefühl einer Großstadt mit einem unermesslichen Reichtum an Kunst- und Kulturschätzen und dem spannenden Potential eines hochdynamischen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes.


Im Deutschlandvergleich sticht Dresden als Stadt mit der größten Forschungsdichte heraus. Die entscheidenden Wachstums- und Entwicklungsimpulse für Dresden gehen von drei Kompetenzfeldern
aus: Mikroelektronik, Nano- und Biotechnologie. Neben der Quantität punktet Dresden mit einem Merkmal, das im Rahmen der erfolgreichen Bewerbung der Technischen Universität Dresden zur Exzellenzuniversität als „Dresden-Spirit“ hervorgehoben worden ist: die enge Verflechtung von  Forschung und Industrie und die große Freiheit, über institutionelle Grenzen hinweg forschen zu können.

 

 

Energieversorgung von morgen

Ein spezielles Zukunftsthema, das die Dresdner Wissenschaftler und Unternehmen beschäftigt, ist die Energieversorgung bzw. Ressourcennutzung. In diesem Umfeld agiert auch „Cool Silicon“, ein Verbund, bei dem mehr als 60 Unternehmen mit drei technischen Hochschulen und Forschungsinstituten unter einer Leitthematik zusammenarbeiten. In diesem Spitzencluster geht es darum, Elektronik zu kreieren, die deutlich weniger Energie verbraucht als die gegenwärtig eingesetzte. Stichwort „organic turn“.  Einer der Nestoren einer neuen Schlüsseltechnologie, der Elektronik auf Kohlenstoffbasis, arbeitet seit 1993 in Dresden: Prof. Dr. Karl Leo, Direktor des Instituts für Angewandte Photophysik der TU Dresden,
wurde für seine Entwicklung organischer Leuchtdioden mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet.


Neben Energieeinsparung stellt die Speicherung von Energie einen zweiten wichtigen Baustein dar. Der weltweite Umbau der Energiesysteme verstärkt den Entwicklungsbedarf für effektive Energiespeichermöglichkeiten. Basis für die dringend benötigten technologischen Sprünge zur Erhöhung der Leistungsdichte sind Materialkompetenzen und Prozess-Know-how: zwei Kernkompetenzen der sächsischen Landeshauptstadt, für die Dresden sowohl Klasse als auch Masse an Spitzenkräften bzw. Strukturen vorweist. Allein mehr als 2.000 Werkstoffforscher arbeiten an der
renommierten TU Dresden, dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, zwölf Fraunhofer-, zwei Leibniz- und drei Max-Planck-Einrichtungen. Zum Thema Batterien hat sich in Dresden ein Forschungscluster von deutschlandweiter Bedeutung gebildet, das von zahlreichen Unternehmen in der Region ergänzt wird: das Batteriekompetenzzentrum Dresden.

 

Treffpunkt der Kompetenzen

Kompetenzen ziehen sich magisch an. So wollen Kollegen aus der ganzen Welt teilhaben an dem Wissen, das in Dresden generiert wird, kommen zu Meetings, aber auch zu Tagungen und großen
Kongressen in die Stadt an der Elbe. Kongressveranstalter wiederum schätzen die Dresdner Wissenschaftler als kompetente Referenten und ihre Institute als spannende Orte für Vor-Ort-Besichtigungen. Dresden, die wunderschöne Stadt mit großer Geschichte, ihren hochkarätigen Kulturangeboten, außergewöhnlichen (Tagungs- und Kongress-) Locations und nicht zuletzt vielgepriesenem Hotelangebot – all das trägt dazu bei, dass Dresden ein gefragter Ort für Wissensaustausch ist. Die „SEMICON Europa“, das führende Forum für die Halbleiter- und Mikroelektronik in Europa, oder die „Nanofair“, ein im Turnus von zwei Jahren stattfindender internationaler Kongress mit Fachausstellung zum Thema Nanotechnologien, sind Beispiele dafür, wie Fachkompetenzen entsprechende Tagungen und Kongresse nach Dresden ziehen.


In Dresden ist es bekanntlich leicht, eine Idee schnell umzusetzen – auch die Idee von einer Tagung oder einem Kongress in der sächsischen Landeshauptstadt. Dafür steht die Dresden Marketing GmbH mit dem Dresden Convention Bureau beratend zur Seite, sei es, um kompetente Ansprechpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft zu benennen, zu Anspruch und Umfang passende Hotels zu recherchieren oder außergewöhnliche Locations für die Tagung oder den Kongress vorzustellen.