Berlin – Grüne Destination auf der Kongresslandkarte

Umweltschutz und Energieeffizienz sind wichtige Themen in der deutschen Hauptstadt.

Berlin ist eine Metropole der Gegensätze. Historie trifft auf Moderne – Geschäftigkeit auf Entspannung. Letztere finden Erholungssuchende in den zahlreichen Parks der Stadt. Weitläufige Anlagen und exotische Gärten prägen das Stadtbild ebenso wie gut 440.000 Bäume die Ränder der Berliner Straßen. Das grüne Image der Stadt setzt sich im Bereich Klimaschutz fort: Berlin besitzt die höchste Konzentration an Solarenergieforschung und -entwicklung in Europa. Des Weiteren erzeugen mehr als 280 Blockheizkraftwerke umweltfreundlich Wärme und Strom. Durch die Berliner Umweltzone dürfen zudem nur Fahrzeuge in die Innenstadt, die bestimmte Abgasauflagen erfüllen. Damit wird die  Reduktion von Feinstaub und Stickstoffdioxid erreicht. Dem gleichen Zweck dienen Förderprogramme
zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und der Ausbau von Fahrradwegen.

 

„BERLIN – Green Meetings“ – Umweltfreundliche Anbieter im Überblick

Konferenzen, Tagungen und Incentive-Reisen wirken sich auf die Umwelt aus. So treten beispielsweise beim Transfer vom Hotel zum Veranstaltungsort häufig CO2-Emissionen auf. Zahlreiche Berliner Anbieter sind sich dieser Problematik bewusst und setzen verstärkt auf ökologisch verträgliche Leistungen.

Das visitBerlin Berlin Convention Office (BCO) hat diesen Trend erkannt und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern der Kongressindustrie Berlins einen einzigartigen Internetauftritt entwickelt.
Auf der „BERLIN – Green Meetings“-Plattform sind rund 70 Berliner Anbieter aufgeführt, die bereits ökologisch nachhaltige Maßnahmen umsetzen. Weitere Informationen bietet die Internetseite
www.berlin-green-meetings.de.


Zahlreiche Hotels und Event-Locations stellen ihr Angebot schrittweise auf umweltfreundliche Alternativen um: Recyclingpapier, Ökostrom und Konzepte zum Thema „klimaneutrales Tagen“ sind
nur einige der vielen Neuerungen, die derzeit die Berliner Kongress- und Tagungslandschaft bestimmen. Vorbildwirkung hat das „Umweltforum Auferstehungskirche“. Bereits bei seiner Gründung
im Jahr 2000 wurde nachhaltiges Handeln zur Unternehmensphilosophie gemacht. Die Location unweit des Alexanderplatzes verfügt unter anderem über eine Solaranlage, Dachbegrünung und Lehmputzwände. Der Strom wird vollständig aus erneuerbaren Energiequellen bezogen. Ein Modellprojekt, das sich dem Thema Klimaschutz widmet, ist der EUREF-Campus in Berlin Schöneberg.
In und um den alten Gasometer können dort Veranstaltungen durchgeführt werden. Die  Stromversorgung erfolgt klimaneutral.

Umwelt- und Energie-Events in der deutschen Hauptstadt

Mit 1.500 Veranstaltungen täglich hat die deutsche Hauptstadt das größte Kulturangebot Europas. Viele dieser Events widmen sich den Themen Umwelt und Energie: so kommen zum Beispiel die internationale Fachmesse für Erneuerbare Energien und Energieeffizienztechnologien „SolarEnergy“ mit rund 13.000 Fachbesuchern und die „Berliner Energietage“ mit etwa 7.000 Teilnehmern in die deutsche Hauptstadt. Schwerpunkte sind Energieeffizienz und Klimaschutz. "Nachhaltigkeit in der Druckindustrie" – so lautete das Motto der „EcoPrint Europe 2013“. Sie war die weltweit erste Veranstaltung, die sich ausschließlich ökologischen Maßnahmen im Printbereich widmete und fand vom 8. bis 9. Oktober 2013 in der Messe Berlin statt.