05.03.2015

Educational Trip nach Leipzig – Best Practice-Beispiel für den Kongress der Zukunft

Wie werden wir in Zukunft tagen? Und wie können innovative Veranstaltungsformate umgesetzt werden?

Ein Educational Trip der etwas anderen Art erwartete die Teilnehmer des GCB Educational Trip im Januar diesen Jahres. Das Thema „Kongress der Zukunft“ stand im Fokus der zweitägigen Reise, die Verbändeplaner aus Deutschland nach Leipzig führte. Highlight der Tour: eine exklusive Führung über den Kongress LINC - Leipzig Interventional Course, der als zukunftsweisendes Best Practice-Beispiel für innovative Veranstaltungsformate vorgestellt wurde. Die Gäste konnten live erleben, wie im Congress Center Leipzig (CCL) Vorhersagen über den Kongress der Zukunft bereits Wirklichkeit geworden sind, wie z.B.:


  Mehr Kommunikation durch die Auflösung starrer räumlicher & zeitlicher Grenzen
  Integration & Flexibilität durch ein neuartiges Layout 
  Veränderte Sinneswahrnehmungen durch Farben & Formen
•  Mehr Internationalität und Interaktion durch komplexere Technologien

Bei einem Blick hinter die Kulissen gab es spannende Infos zur Entstehung, Planung und Inszenierung des Kongresses, der zu einer der weltweit größten Veranstaltungen für minimalinvasive Gefäßmedizin zählt.

Entstehungsgeschichte & Entwicklung des Kongresses
Zurückgehend auf die Initiative einer Gruppe von Kardiologen der Universität Leipzig, fand die Veranstaltung erstmals 2005 statt: Damals zählte sie 660 Teilnehmer aus 20 Ländern und wurde in einem Leipziger Tagungshotel gehalten. Bereits 2009 zu groß für die dortigen Räumlichkeiten, wurde sie ins CCL verlegt. Später zog der Kongress in die Leipziger Messehallen um, in denen knapp 19.000 qm ausreichend Platz für neue Ideen boten, und ein vollkommen neues Format geboren wurde. Ergebnis der Erfolgsgeschichte: 2015 besuchten mehr als 4.800 Teilnehmer aus über 70 Ländern den LINC Kongress. 

Kongressbesuch 2015: Beeindruckende Einblicke in die Regie eines innovativen Kongressformates
Die Teilnehmer des Educational Trips erhielten eine exklusive Führung vom Münchner PCO CongO und dem Technikunternehmen mediAVentures, die als Macher des Kongresses im Laufe der Jahres mit der Veranstaltung „gewachsen“ sind und das Format kontinuierlich weiterentwickelt haben.

Räumliche Struktur: Starre Einbauten oder geschlossene Vortragsräume wurden von einem „Marktplatz“ abgelöst – einem offenen Gesamtraum, der mit Hilfe optischer und akustischer Elemente (z.B. Vorhänge, Licht) sowie einem Farbenkonzept untergliedert wurde. Nach dem „Pick-and-Mix“-Prinzip können sich die Teilnehmer ihr Kongressprogramm nun selbst gestalten und sich flexibel zwischen unterschiedlichen Sessions, Postern und Ausstellungen hin und her bewegen. 

Technisierung & Vernetzung: Auf hochauflösenden Leinwänden konnten mehr als 90 live übertragene Operationen aus 13 Krankenhäusern rund um die Welt mitverfolgt werden, u.a. aus Singapur, Irland, Belgien, Italien, Japan, Brasilien und Leipzig. Unter großem Aufwand von professionellen Kamerateams vor Ort begleitet, konnte der behandelnde Chirurg seine Operation nicht nur kommentieren, sondern gleichzeitig die Fragen der Kongressbesucher live beantworten.  Im Hintergrund waren rund 120 Techniker für den LINC im Einsatz.

Fazit der Teilnehmer: Ob Technik, Akustik, Struktur oder Design: der erste Eindruck überzeugte und offenbarte ein durchdachtes und bestens aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept. Zudem zeigten sich die Gäste positiv überrascht von der äußerst angenehmen Atmosphäre in der Messehalle. 

Die Kongressbegehung regte den Erfahrungsaustausch an, motivierte die Planer, sich stärker mit dem „Kongress von morgen“, mit der Digitalisierung sowie flexiblen und interaktiven Veranstaltungselementen auseinanderzusetzen, und gab ihnen neue  Ideen und Inspiration für ihre eigenen Veranstaltungen mit auf den Weg.


Ansprechpartner:
GCB German Convention Bureau e. V.
Nina Streich, International Business
streich@gcb.de

Copyight header: LINC 2014

03.03.2015

Nichts geht über das persönliche Kennenlernen

Persönliche Treffen steigern Bereitschaft für Folgeaufträge um mehr als 40 Prozent

 Nichts geht über das persönliche Kennenlernen... ©GCB
Nichts geht über das persönliche Kennenlernen... ©GCB
Jeder zweite Geschäftsreisende ist der Meinung, dass persönliche Treffen mit Kunden einen großen Einfluss darauf haben, ob Aufträge abgeschlossen werden. Nur jeder Fünfte geht von einem geringen Einfluss aus. Das bessere Kennenlernen der Geschäftspartner und das Fördern von Abschlüssen zählen daher auch zu den Hauptgründen für berufliches Reisen. Das sind Ergebnisse der Studie „Chefsache Business Travel 2015“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

Jeweils neun von zehn Befragten sind sich einig, dass Geschäftsreisen wichtig sind im Hinblick auf das bessere Kennenlernen der Geschäftspartner, den Aufbau persönlicher Netzwerke sowie der Kontaktpflege zu Mitarbeitern in Zweigstellen oder Tochterunternehmen. Aber auch der formlose Austausch mit Geschäftspartnern nach einem Vor-Ort-Termin zählt zu den relevanten Gründen (genannt von 78 Prozent).

„Die These, dass Skype und Co. Geschäftsreisen verdrängen, hat sich nicht bestätigt“, sagt Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen ReiseVerbandes (DRV). „Reisen bleiben für die zukünftige Absicherung des Unternehmenserfolges von zentraler Bedeutung. Auch wenn viele digitale Lösungen praktisch sind: Vertrauen entsteht nicht durch einen Chat. Ein Händedruck oder ein gemeinsames Essen lassen sich nicht ersetzen.“

Bei bestehenden Kunden erhöhen persönliche Treffen die Bereitschaft, Folgeaufträge abzuschließen, im Durchschnitt um 41 Prozent – so die Meinung der vom DRV befragten Business Traveller. Jeder Vierte ist sogar der Ansicht, dass die Bereitschaft dadurch um mehr als 50 Prozent erhöht wird. Dass Geschäftsreisen generell Neu- oder Folgeaufträge begünstigen, bestätigen jüngere Fach- und Führungskräfte eher als ältere. 53 Prozent der Befragten unter 40 Jahren bewerten den Einfluss der Reisen auf den Geschäftserfolg als hoch. Von den älteren Geschäftsreisenden ab 40 Jahren sind es 45 Prozent. Nur 19 Prozent von allen Befragten sind der Meinung, dass persönliche Treffen nur einen geringen oder keinen Einfluss auf die Abschlussbereitschaft haben.

Reisemanagement zum strategischen Thema machen

„Da Geschäftsreisen für den Erfolg und die Zukunft eines Unternehmens von hohem Wert sind und sich nur sehr bedingt ersetzen lassen, sollte das Reisemanagement zu einem strategischen Thema gemacht werden“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. Während in vielen Unternehmensbereichen Abläufe bereits bis ins kleinste Detail optimiert sind, ist dies bei Geschäftsreisen häufig noch nicht der Fall. Professionelle Geschäftsreisebüros leisten hier Abhilfe, indem sie beispielsweise für Kostentransparenz sorgen und für Kostenersparnisse, etwa durch Bündelung von Buchungen. Beim Erstellen einer umfassenden Reiserichtlinie, die für eine Steuerung von Geschäftsreisen unabdingbar ist, unterstützen die Experten ebenfalls. 

Quelle: http://www.drv.de/pressecenter/presseinformationen/pressemitteilung/detail/geschaeftsreisen-nichts-geht-ueber-das-persoenliche-kennenlernen.html


02.03.2015

Maritim Hotels Ramp Up Their Presence & People in the US Market to Better Cater to North American Buyers & Planners

Maritim Hotels, with 50 locations in Europe, Egypt and China (with 36 properties in Germany alone), has been a key part of the German hotel scene since the late 1960s. Today it is one of the most popular chains in Germany for its quality of meeting space & lodging, convenient locations in leading destinations, and great dining.

It is, however, lesser known in North America where it has no properties –though some partnerships – so it’s working to grow awareness and increase service for US meeting planners.

To help with this, two new senior sales people have been hired for Maritim’s US sales office, based in Princeton, NJ, building on the location’s 8 year track record of year-to-year growth with North American clients, and further extending the team’s meetings and hotel expertise with brands such as the Ritz Carlton, Hyatt, and Hilton.
 
Maritim has also signed on to be one of the limited number of partners to participate in a new, three year US sales and marketing program by the German Convention Bureau, aimed at getting the word on these partners out more broadly and creating new relationships and connections in the US and Canada.

 


27.02.2015

Direkthilfe statt Ostergeschenke: Die Firma ellis EVENTS mit Sitz in Balingen-Erzingen unterstützt Waisenkinder in Indien.

Vanessa Ellis mit ihrer Schulklasse
Vanessa Ellis mit ihrer Schulklasse
Die ellis EVENTS GmbH ist seit Jahren rund um den Globus unterwegs und organisiert, plant, lenkt und leitet Firmenveranstaltungen, Kongresse, Messeauftritte und Mitarbeiter-Veranstaltungen. Die Firma wurde 1987 von Susanne und Sam Ellis in Balingen gegründet. Mittlerweile ist Tochter Vanessa in die Geschäftsführung aufgestiegen. 

Lissabon, London, Las Vegas oder Madrid, Mailand und Monaco – die namhafte Liste der regelmäßigen Einsatzorte des Unternehmens ist lang. Die Schaltzentrale für diese weltweiten Einsätze steht im beschaulichen Balingen-Erzingen – in einem Ort mit nicht einmal 1000 Einwohnern. Besondere Kennzeichen der Firma mit ihren knapp 30 Mitarbeitern: bodenständig und herzlich. Abgehoben wird nur im Flugzeug. Auch Kongresse mit über 10 000 Teilnehmern werden immer mit einer persönlichen Note durchgeführt.

Kein Wunder, dass manche Kunden seit den Anfängen vor über 20 Jahren immer noch regelmäßig auf den flexiblen und familiären Betrieb bauen.

Jedes Jahr aufs Neue denken sich die Event-Profis pfiffige Aktionen aus, fernab von der üblichen Werbegeschenk-Lawine, die viele Firmen zu Weihnachten oder Ostern überrollt. „Letztes Jahr an Weihnachten haben wir die örtliche Grundschule Endingen/Erzingen mit einer Geldspende unterstützt,“ sagt Vanessa Ellis. „Die Kinder haben uns als Dank schöne Weihnachtsmotive gemalt, welche wir wiederum als Weihnachtskarten verschickt haben. Auf Facebook haben wir damit dann einen digitalen Adventskalender gestaltet der sehr gut ankam.“

Für die bevorstehende Osterzeit wird ellis EVENTS statt in kleine Werbegeschenke für die Kunden zu investieren, ein Waisenhaus mit Schule in Indien mit einer Spende bedenken. Geschäftsführerin Vanessa Ellis hat selbst ehrenamtlich für längere Zeit in der St. Catherine of Siena-Schule und dem angegliederten Waisenhaus in der 13-Millionen-Menschen-Metropole Mumbai an der indischen Westküste gearbeitet und kennt die Verhältnisse vor Ort genau. „Unser Unternehmen stellt einen Betrag zur Verfügung und durch die verschickten Ostergrußkarten an unsere Kunden und Partner wollen wir diese ebenfalls zum Spenden animieren“, sagt Vanessa Ellis. „Das Gute ist, ich kenne die Verantwortlichen persönlich und weiß, dass alles in die richtigen Hände kommen.“ Die  Spendengelder helfen der Stiftung bei der Finanzierung von Schulbesuchen, bei der Verpflegung, bei der Beschaffung der Schulbekleidung, bei der medizinischen Versorgung und bei der Schaffung einer herzlichen und liebevollen Lebensumgebung. Vanessa Ellis wird noch in diesem Jahr selbst nach Mumbai reisen und die Spenden persönlich übergeben.
 
 www.ellis-events.com

24.02.2015

2014: Rekord-Jahr der Kölner Tourismusentwicklung

(v. l.): Josef Sommer, Geschäftsführer, Stephanie Franke, Director Conventions & Marketing
(v. l.): Josef Sommer, Geschäftsführer, Stephanie Franke, Director Conventions & Marketing
12,4 Prozent Steigerung bei Ankünften, 13 Prozent mehr Übernachtungen – Hohe Zuwächse sowohl aus dem In- und Ausland – Köln zeigt dynamischstes Tourismus-Wachstum aller deutschen Großstädte

Die Domstadt kann 2014 einen regelrechten Tourismusboom verzeichnen: Insgesamt kamen 3,33 Millionen Hotelgäste nach Köln und brachten es zusammen auf 5,74 Millionen Übernachtungen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr 2013 hohe Steigerungen um 12,4 Prozent bei den Ankünften und um 13 Prozent bei den Übernachtungen. Deutliches Wachstum gab es sowohl aus dem In- und aus dem Ausland. Die rund 32.000 Betten der gut 300 Kölner Beherbergungsbetriebe waren damit zu 48,7 Prozent ausgelastet.

Im Vergleich der Übernachtungszuwächse deutscher Großstädte liegt Köln per November des vergangenen Jahres mit 12,2 Prozent unangefochten an der Spitze. „Das Übernachtungswachstum gestaltet sich in keiner der großen deutschen Städte dynamischer als in Köln“ sagte Elisabeth Thelen, Vorsitzende des Aufsichtsrates der KölnTourismus GmbH. „Mit 6,2 Prozent war die Steigerung in Berlin nur halb so hoch. Dies zeigt: Köln ist mit starken Messen und Kongressen, mit einem hochkarätigen kulturellen Angebot und mit Events zu jeder Jahreszeit ungebrochen attraktiv für Freizeit- und Businessgäste.“

Im Europavergleich der beliebtesten 100 Städtereiseziele bleibt Köln weiter im oberen Viertel. „Wieder war Köln bei Geschäftsreisenden und Freizeitreisenden gleichermaßen beliebt“ erklärte KölnTourismus-Geschäftsführer Josef Sommer. „Deutlich mehr als 50 Prozent der Kölner Hotelübernachtungen entfallen auf Messe- und Kongressteilnehmer sowie andere Geschäftsreisende. Köln konnte aber genauso als Freizeitreiseziel punkten, insbesondere im Dezember mit den Weihnachtsmärkten. Das ist ein Riesenvorteil am Markt, denn es bringt Ausgewogenheit auch in der saisonalen Verteilung.“


Ergebnisse aus den Quellmärkten
Der Anteil an internationalen Übernachtungen am Gesamtvolumen lag 2014 bei 34 Prozent. Die meisten davon generierten Gäste aus Großbritannien (242.827, plus 15,3 Prozent), den USA (174.073, plus 9,9 Prozent) und den Niederlanden (172.594, plus 7 Prozent), gefolgt von Belgien (100.286, plus 8,8 Prozent) und der Schweiz (97.447, plus 12 Prozent). Weitere besonders bemerkenswerte Steigerungen gab es aus China (78.889, plus 30,8 Prozent), Polen (41.462, plus 25,1 Prozent) und den Arabischen Golfstaaten (40.094, plus 11,4 Prozent). Arabische Gäste bleiben im Schnitt mit  2,9 Tagen am längsten in der Stadt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die durchschnittliche Verweildauer mit 1,7 Tagen gleich geblieben. In der Langzeitbetrachtung von 2000 bis 2014 zeigen sich folgende Märkte als besonders dynamisch: Übernachtungen aus China konnten in diesem Zeitraum versechsfacht werden, die aus den Arabischen Golfstaaten mehr als vervierfacht. Das Übernachtungsvolumen aus Brasilien und Indien ist inzwischen mehr als  dreimal so groß, wobei die Zahlen aus Indien überhaupt erst seit 2006 erhoben werden.


Kölner Kongress- und Tagungsmarkt
Im Jahr 2014 fanden in Köln rund 45.500 Veranstaltungen mit insgesamt 3,65 Mio. Teilnehmern statt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies, trotz einer Stagnation bei den Veranstaltungen in einem auf die Messe bezogenen turnusgemäß schwächeren Jahr, eine Steigerung hinsichtlich der Teilnehmer um 2,5 Prozent. Diese wurde vor allem durch Veranstaltungen in Tagungshotels und Eventlocations bewirkt. 2014 standen insgesamt 165 Tagungs- und Veranstaltungsstätten in Köln zur Verfügung. Davon waren 20 Veranstaltungszentren, 54 Tagungshotels und 91 Eventlocations. Der Anteil der Veranstalter aus der Wirtschaft nahm 2014 zu. Bei den veranstaltenden Branchen setzt Köln auf Konstanz: Die Verteilung der Plätze bleibt identisch zum Vorjahr mit Banken und Versicherungen an der Spitze, gefolgt von der Medizin- und Pharmabranche sowie Kommunikationsunternehmen. Im Non-Profit-Bereich gewannen Wirtschaftsverbände wieder hinzu und bilden jetzt hinter den privaten Veranstaltern die zweitstärkste Gruppe. Die wichtigsten internationalen Quellmärkte der Veranstalter für Köln bleiben nach Großbritannien, das seit Jahren Spitzenreiter ist, die Niederlande, Schweiz, USA, Frankreich und Belgien.  


Ausblick und Chancen
Das aktuelle Kölner Veranstaltungsjahr bietet wieder zahlreiche Events und Highlights aus Musik, Sport und Entertainment. Ein besonderes Ereignis mit breiter Strahlkraft wird die Wiedereröffnung der generalsanierten Bühnen im November sein. Die Domstadt wartet dann mit einer der modernsten Spielstätten Europas auf.
Die Lanxess arena rechnet 2015 mit dem besten Konzertjahr ihrer Geschichte mit einigen exklusiven Deutschland-Shows, wie Taylor Swift und Fleetwood Mac sowie Großveranstaltungen, die nur in Köln stattfinden, wie das neue E-Sports-Event ESL One Cologne 2015. Auch das Rheinenergiestadion wird mit Konzerten von Helene Fischer und AC/DC und z.B. dem DFB Länderspiel gegen die USA viele Gäste nach Köln ziehen. Besonders erwähnenswert ist, dass Köln ab Mitte des Jahres wieder Musical-Standort sein wird und im November die Premiere der attraktiven Dauerbespielung „Bodyguard“ feiern wird.
Das neue Kongresszentrum CONFEX, das im Rahmen des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 geplant ist, wird Köln voraussichtlich ab 2020 neue Chancen im Kongressgeschäft eröffnen. Die Liberalisierung des Fernbusmarktes hat für Köln sehr viele Impulse gebracht. Neben dem neuen Busbahnhof am Flughafen plädiert KölnTourismus für ein weiteres zentral gelegenes City-Terminal. Damit Köln weiter vom Flusskreuzfahrtengeschäft profitieren kann, sollte die Situation der Steiger sowie die Zugänge in die Stadt verbessert werden.


Quellen: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), European Cities Marketing Report 2013-14, TagungsBarometer Köln 2014, Europäisches Institut für TagungsWirtschaft GmbH (EITW).

www.koelntourismus.de


18.02.2015

Bilanz 2014: Stärkstes Kongress-Jahr für Berlin

Wachstum bei Teilnehmerzahl und Veranstaltungen / Erstmals mehr als 7 Millionen Hotelübernachtungen durch Tagungs- und Kongressmarkt generiert

Berlin Convention Office ©Berlin Convention Office
Berlin Convention Office ©Berlin Convention Office
Laut aktueller Kongress-Statistik* des Berlin Convention Office von visitBerlin kamen im vergangenen Jahr rund 11 Millionen Teilnehmer (+ 3 % im Vergleich zum Vorjahr) zu mehr als 131.000 Veranstaltungen (+ 4 %) in die deutsche Hauptstadt.

„Berlin blickt 2014 auf sein erfolgreichstes Kongress-Jahr überhaupt zurück. Rund 30.000 Teilnehmer und 360 Veranstaltungen pro Tag sprechen für sich: Die deutsche Hauptstadt positioniert sich als Tagungs- und Kongress-Destinationen im internationalen Spitzenfeld“, sagt Heike Mahmoud, Director Conventions des visitBerlin Berlin Convention Office.

Erstmals generierte der Tagungs- und Kongressmarkt 7 Millionen Hotel-Übernachtungen (+ 4,5 %). Rund ein Viertel aller Hotelübernachtungen in Berlin gehen somit auf das Kongressgeschäft zurück. Die Veranstaltungsbranche hat sich zu einer zuverlässigen Planungsgröße für die Berliner Hotellerie und Wirtschaft entwickelt.

Berlin überzeugt als Wissenschaftsstandort
Die deutsche Hauptstadt ist besonders für Wissenschaftsveranstaltungen ein gefragter Standort: Bemessen an der Zahl der Teilnehmer können 15 Prozent der Veranstaltungen  (2013: 14 %) dem Bereich „Wissenschaft und Forschung“ zugeordnet werden, mit 12 Prozent folgen Events der Branche „Politik und öffentliche Institutionen“. 2,1 Millionen Teilnehmer kamen aus dem Ausland – jeder fünfte Gast war demnach ein internationaler Besucher.

Bedeutender Wirtschaftsmotor für Berlin: Der Tagungs- und Kongressmarkt erzeugte im vergangenen Jahr 2,2 Milliarden Euro Gesamtumsatz (+9 %). Etwa 38.000 Vollzeitarbeitsplätze werden durch die Branche sichergestellt. Pro Tag geben übernachtende Teilnehmer 232 Euro aus.
Weitere Informationen zur Kongress-Metropole Berlin auf convention.visitBerlin.de

*Quelle: Kongress-Statistik 2014 des unabhängigen Marktforschungsunternehmens ghh consult GmbH im Auftrag von visitBerlin.




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