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Wirtschaft & Wissenschaft
Luft- und Raumfahrt in Deutschland
"Europas Tor zum Weltraum" befindet sich in Darmstadt. Hier hat das Europäische Raumflugkontrollzentrum ESOC (European Space Operations Centre) seinen Sitz. Als eines der Operationszentren der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ist es seit 1967 für den Betrieb sämtlicher ESA-Satelliten, für die dazu notwendigen Bodenstationen und für das Kommunikationsnetzwerk verantwortlich. Das ESOC hat bislang über 50 Satelliten der ESA operationell betreut. Aufgrund seiner hoch entwickelten Technik und seiner Spezialisten-Teams ist das ESOC in der Lage, gleichzeitig über 10 Satelliten in Routine und weitere Satelliten in der frühen Startphase (LEOP) zu kontrollieren bzw. weltweit renommierte Rettungsaktionen durchzuführen. Die Gefahren durch Weltraumschrott - die vielen tausend Fragmente von Raumfluggeräten, die die Erde umkreisen - werden ebenfalls vom ESOC überwacht.
In Bremen hat die OHB-System AG, die in den Bereichen Raumfahrt und Satellitentechnik weltweit tätig ist, ihren Hauptsitz. Wahrzeichen des Stadtteils ist der weithin sichtbare Fallturm des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM). Der 146 Meter hohe, in Europa einzigartige Turm wurde 1990 in Betrieb genommen. Er ermöglicht Experimente in der Schwerelosigkeit, die sonst nur im All durchgeführt werden könnten. (Link zu Bremen).
In höheren Sphären kennen sich die Bremer ohnehin gut aus: Hier ist der zweitgrößte deutsche Produktions- und Entwicklungsstandort im Airbus-Verbund angesiedelt. Hier werden die Oberstufen der Ariane-Raketen gebaut, entstehen Raumstationen wie das „Spacelab“ oder das „Columbus“-Labor für die Internationale Raumstation ISS, werden zukünftige Space-Transporter wie der „Phoenix“ entwickelt.
München ist in Europa mit 35 Unternehmen die Nummer Eins/ neuestes Projekt der Branche: das europäische Satellitennavigationssystem Galileo
In Dresden gibt es eine ausgeprägte „luft- und raumfahrtrelevante" Technologiekonzentration in den Bereichen Mikroelektronik, Neue Werkstoffe, Leichtbau, Fertigungstechnik, Testtechnologien sowie Oberflächen- und Schichttechnologien mit gut entwickelten Potenzialen in Forschung und Wirtschaft. Die Umsetzung der erforderlichen interdisziplinären Vorgehensweisen in Industrie, Lehre und Forschung erfolgt im „Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V." (LRT) und dem Universitären Zentrum für Luft – und Raumfahrt der TU Dresden (UZLRT). In Ostdeutschland wird sich das dritte Zentrum der Luft- und Raumfahrt in Deutschland etablieren.
Besichtigungen
- „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ in Köln-Porz, welches sich mit der Forschung unter Weltraumbedingungen beschäftigt.
- Nach den Sternen greifen können interessierte Besucher ebenfalls in der Volkssternwarte Kölns, die Gruppenführungen zu den Themen Mond, Kometen oder gleich dem ganzen Sternenhimmel anbietet.
Außergewöhnliche Locations
- für Tagungen bis zu 150 Personen ist das Europäische Astronauten Zentrum (EAC) der ESA in Köln-Porz buchbar – für Veranstaltungen inmitten der imposanten Trainingssimulatoren der Astronauten. Das EAC bietet ein Ambiente von Dynamik, Innovation und Zukunft und verfügt über topmoderne Tagungs- und Präsentationsmöglichkeiten. Die Kommunikationseinrichtung des Hauses verbindet die Gäste in Bild und Ton mit jedem Platz der Erde – auf Wunsch auch direkt mit der Raumstation ISS.Siehe Köln (Link)
- München: Deutsches Museum: Führung/ danach Veranstaltung z.B. in den Luftfahrthallen, im historischen Zeiss-Planetarium, im Eisenbahnhof, in der Schifffahrthalle sowie in der Kraftmaschinenhalle
- München: Flugwerft Schleissheim: Führung/ danach Veranstaltung im Lilienthalsaal, der Wright Galerie oder der Alten Werft
- Forum am Deutschen Museum: Planetarium, danach Stehimbiss oder gesetztes Essen
Details zu
- Bremen
- Köln
- München
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GCB German Convention Bureau e.V.



