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Newsletter 11 2005
Unbekanntes entdecken - Tagen in Sachsen-Anhalt
Magdeburg
Die erste Station unserer zweitägigen Entdeckungsreise führte uns nach Magdeburg. Die ehemalige Preußische Garnisonsstadt feiert in diesem Jahr ihr 800-jähriges Bestehen. Grund genug, sich richtig herauszuputzen. Und dies tat Magdeburg dann auch: ein restaurierter Bahnhof empfängt die Gäste in der Stadt. Direkt gegenüber laden modern designte Einkaufspassagen zum Shopping ein. Die Alleen und Straßen in der Stadt wurden renoviert und erstrahlen mit Geschäften und Bistros in neuem Glanz.
Mittendrin und nicht weit weg vom Bahnhof liegt das Maritim Hotel. Dieses wurde nach der Wende neu erbaut und ist mit einer Kapazität von bis zu 1660 Personen das größte Tagungs- und Kongresshotel der Stadt. Das Haus ist aber auch als Ausgangspunkt für Events und Incentives eine gute Adresse. Das Verkaufsteam hält zahlreiche Ideen bereit.
Ein weiteres auf Tagungen spezialisiertes Hotel ist das „Ratswaage Hotel“. 13 Konferenzräume für bis zu 300 Personen finden hier Platz. Spezialisiert hat sich das Haus auch auf Caterings außer Haus, wozu fast alle Spezial Locations der Stadt zählen.
Eine davon ist die Johanniskirche. Diese ehemalige mittelalterliche Kirche ist heute ein Veranstaltungshaus für bis zu 570 Personen. In der wunderbaren, großen Kirchenhalle, welche liebevoll restauriert wurde, lassen sich Dinner, Empfänge, Vorträge und Konzerte besonders gut durchführen.
Die Geschichte Magdeburgs von gestern und heute lässt sich besonders gut an der Feste Mark Brandenburg nachvollziehen. War die Festung vor 150 Jahren noch das Obdach für die Armeen des preußischen Königs so beherbergt sie heute moderne Kunst und Räumlichkeiten für Präsentationen und Abendessen. Dem Engagement und der Initiative von Studenten und Bürgern der Stadt ist es zu verdanken, dass die Feste stetig restauriert wird und für Veranstaltungen zur Verfügung steht.
Magdeburg ist eine sehr grüne Stadt mit vielen Parks und Grünanlagen. Nicht zuletzt die Bundesgartenschau 1999 hat dazu ihren Beitrag geleistet. Das ehemalige Gelände der BUGA, der Elbauenpark, ist nicht nur eine grüne Oase mit wunderbar angelegten Gärten, sondern auch eine Open-Air Location für bis zu 1.600 Personen.
Inmitten des Parks thront noch eine andere besondere Location für Veranstaltungen: „Der schlauste Turm der Welt“. In der höchsten Holzkonstruktion der Welt kann man sein Wissen über Technik testen. Angefangen vom alten Ägypten bis zur heutigen Zeit sind technische Errungenschaften an Modellen erklärt. Diese wissens-anregende Umgebung ist perfekt für Vorträge, Präsentationen und kleine Kongresse.

Parkhotel Herrenkrug
Eines ist das mehrfach als „bestes Tagungshotel“ ausgezeichnete „Parkhotel Herrenkrug“. Das Prunkstück des Hauses ist zweifellos der Jugendstil-Saal, der in Deutschland seines Gleichen sucht. Vor dem Saal befindet sich eine weitläufige, überdachte Terrasse, welche den Tagungsgast zur Kaffeepause einlädt oder auf welcher der Dinnergast seinen Aperitif genießt. Nach einem stressigen Meetingtag lässt es sich im hauseigenen Spa-Bereich ganz besonders gut ausspannen.
Das zweite außergewöhnliche Hotel hat im Oktober eröffnet. Es befindet sich im letzten Bauwerk Friedensreich Hundertwassers, gleich schräg gegenüber des Magdeburger Doms. Das Haus muss man gesehen haben!
Weiterhin Wissenswertes über die Stadt: Magdeburg hat eine lange Tradition im Maschinenbau. Die Universität Otto von Guericke ist deshalb u.a. spezialisiert auf Ingenieurwesen mit Schwerpunkt Maschinenbau.
Auch die Industrie hat nach der Wende die Traditionen aufgenommen. Aus dem großen SKET (Schwermaschinen Kombinat) haben sich mehrere kleine und innovative Firmen gegründet. Besonders wichtig ist der Windkraftanlagenbau geworden.
In nicht einmal einer Stunde fahren wir mit dem Zug von Magdeburg nach Halle. Während Magdeburg in diesem Jahr feiert, tut dies Halle 2006. Hier gibt es 1.200 Jahre Stadtgeschichte zu bejubeln.
Die Stadt putzt sich zu diesem Anlass heraus. Vor dem Bahnhof entsteht ein neuer Platz und auch der Marktplatz erhält ein frisches Gesicht.
Läuft man vom Bahnhof in Richtung Kempinski Hotel „Rotes Ross“, bekommt man schon eine Idee von dem, was Halle architektonisch zu bieten hat. Ein Haus aus der Gründerzeit reiht sich an das nächste wie Perlen einer Kette. Die meisten Gebäude sind liebevoll und detailgetreu renoviert. Ein architektonisches Gesamtkunstwerk.
An jeder Ecke der Stadt findet man außerdem moderne Kunst und außergewöhnliches Design. Auf der Kunsthochschule der Stadt gibt es viele junge Talente, die mit ihren Bildern, Skulpturen, Schmuck und Gebrauchsgegenständen außergewöhnliche Gegenstände schaffen.
Halle lebt - und dies tut es vor allem durch die Studenten der Universität Halle-Wittenberg, die junge Leute aus aller Welt anlockt. Die Aula im neuen Universitätsgebäude bietet sich für Kongresse und Vorträge geradezu an.
Das Hotelflaggschiff Halles ist ganz klar das Kempinski Hotel „Rotes Ross“ mit einem angrenzenden historischen Kongresszentrum. Das Haus verfügt über 89 Zimmer, welche alle in der Form variieren. Generell ist es ein sehr familiäres und individuelles Haus, in dem man sich einfach wohlfühlt.
Das angrenzende Kongresszentrum besticht durch seine historischen Räume. Im großen Saal finden bis zu 1.000 Personen Platz. Und sollten die Zimmer im Roten Ross nicht reichen, arbeitet man mit dem nahe gelegenen Dorint Hotel sehr gut zusammen.
Zentral in der Stadt gelegen ist das moderne Kongresszentrum, welches nach dem großen Sohn der Stadt, Georg-Friedrich Händel, benannt ist. Das Haus ist lichtdurchflutet und bietet eine ideale Arbeitsatmosphäre.
Das Gegenstück bildet das Gotische Gewölbe der Stiftung Moritzburg, welches auch das Kunstmuseum der Stadt beheimatet. Die Räumlichkeiten dort eignen sich perfekt für Vorträge und Abendessen im kleineren Kreis – die historischen Gemäuer geben der Veranstaltung ein ganz besonderes Flair.
Eine einzigartige Stätte für ein Meeting ist ganz bestimmt das Geburtshaus von Georg-Friedrich Händel. Von dem musikalischen Genie des Komponisten beeinflusst, lässt es sich mit bis zu 40 Personen hervorragend tagen.
Ganz neu, außerhalb des Stadtzentrums, entstand die neue Messehalle. In drei Hallen gibt es Platz für Kongresse und ausreichend Ausstellungsfläche. Die Messe ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Außerdem kann man mit einem Parkplatz direkt vor der Messe aufwarten.
Nicht vergessen! Verlassen Sie die Stadt auf keinen Fall ohne vorher eine typische Hallorenkugel zu probieren!
Von Halle sind wir in 20 Minuten am Leipziger Flughafen, von dort geht es zurück nach Frankfurt.
Fazit unserer Reise: Unbedingt empfehlenswert! Eine sehr gute Struktur in den Städten, Hotels in jeder Kategorie und in jeder Preislage sowie der Charme des Unentdeckten machen die Städte aus. Besonders interessant ist ganz bestimmt das Preisgefüge.
In beiden Städten gibt es Kongressabteilungen, die Ihnen bei der Suche nach den geeigneten Räumlichkeiten mit Rat und Tat beiseite stehen und Ihnen auch sonst mit jedem benötigten Service in der Stadt weiterhelfen können.
Weitere Informationen:
Kongressbüro der
Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH
Frau Karolina Shlyapin
Tel.: +49-391-83 80 133
E-Mail: kongress@magedeburg-tourist.de
Internet: http://www.magedeburg-kongress.de/
Halle Stadtmarketing
Frau Elvira Angelus
Tel.: +49-345-12 27 924
E-Mail: Elvira.angelus@stadtmarketing-halle.de
Internet: http://www.stadtmarketing-halle.de/
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