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2006 stand die Elbmetropole zum dritten Mal in Folge an der Spitze des Bundesländer-Rankings der Bertelsmann Stiftung und ist zudem unter den Top-Ten der deutschen Städte mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt. Längst gehören viele Hamburger Firmen zu den Weltmeistern ihrer Branchen – von der traditionsreichen Reederei bis zur Hightechschmiede.
„Ausschlaggebend für Hamburgs Wachstum sind vor allem der vielfältige Branchenmix und die industriellen Kompetenzen der Hansestadt“ erklärt Gunnar Uldall, Senator für Wirtschaft und Arbeit. Und diese werden in der Elbmetropole gezielt gefördert und ausgebaut. Ein Beispiel: der Bereich Hafen und Logistik. Als bedeutendster deutscher Außenhandelsplatz hat sich Hamburg zur führenden Logistikmetropole in Nordeuropa entwickelt. Flaggschiff ist hier seit jeher der Hamburger Hafen, drittgrößter Seehafen Europas und logistische Drehscheibe für den Handel mit Fernost. Allein 2006 wurden hier über 135 Millionen Tonnen umgeschlagen. Unzählige davon im Containerterminal Altenwerder, dem modernsten Containerterminal der Welt.
Doch Hamburgs Hafen ist nicht nur Industriestandort, sondern auch Treffpunkt von Spaziergängern und Vergnügungsjägern. Veranstalter von Meetings und Incentives schätzen zudem die Vielfalt an maritimen Locations. Von der ehemaligen Kaffeebörse in der historischen Speicherstadt bis zum „Schuppen 52“ mitten im Freihafen: Hier werden Veranstaltungen von Kongress bis Ballnacht zu einem beeindruckenden Erlebnis. Und wer ein wenig Hafen- und Werftatmosphäre schnuppern möchte, kann dies auf der „Tour der Giganten“ tun – einer einzigartigen Hafentour durch die schönsten Ecken des Tors zur Welt.
Hamburg gehört zu den attraktivsten und wirtschaftlich dynamischsten Metropolen Europas. Doch auch im Bereich Forschung und Wissenschaft hat die Hansestadt internationale Strahlkraft. In Wissenschaftskongressen und internationalen Foren treffen sich hier die klügsten Köpfe der Welt zum Dialog.
Ob wegweisende Arbeiten auf dem Gebiet der Rastertunnelmikroskopie oder die Entwicklung des weltweit ersten SARS-Detektionssystems: Hamburg ist einer der führenden Forschungsstandorte in Europa. Und das nicht erst seit gestern. So geht Philips Medizin Systeme GmbH auf die 1865 gegründete Firma C.H.F. Müller zurück. Heute reicht Philips etwa 3.000 Patente pro Jahr ein. Die „Geburtsurkunde“ des ersten Wundschnellverbandes der Welt war die Patentanmeldung des heutigen Weltkonzerns Beiersdorf AG - im Jahre 1882.
Inzwischen verdoppelt sich das Wissen der Menschheit alle zwei Jahre und Forschung gehört längst zu den wichtigsten Wachstumsressourcen der Welt. Das gilt auch für Hamburg. „Kluge Köpfe aus aller Welt machen mit ihren Erkenntnissen, Ideen und Innovationen Hamburg zur Wissensmetropole im Norden mit internationaler Ausstrahlung“, erklärt Hamburgs Wissenschaftssenator Jörg Dräger. Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren der Hansestadt ist hierbei ihre hervorragende Forschungsinfrastruktur. Von der internationalen Nanowissenschafts-Konferenz bis zum Deutschen Anästhesistencongress: Hamburg fördert gezielt den Austausch zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Zur erfolgreichen Realisierung trägt Hamburgs Kompetenzzentrum für die Durchführung von Kongressen, Tagungen und Events bei: Das Hamburg Convention & Event Bureau (HCEB). Als zentrale Drehscheibe geht das HCEB ganz individuell und flexibel auf die unterschiedlichsten Wünsche ein und weiß für jede Veranstaltung, ob für Viren oder Elementarteilchenphysik, die richtige Location, Hotels oder auch Event-Agenturen, Incoming-Fachleute und, und, und… Networking ist eben alles – nicht nur in der Wissenschaft!
Von Mikrochip bis Röstkaffee: Hamburg ist unumstrittener Marken-Champion in Deutschland. Die innovative Energie der Hansestadt bietet auch ein spannendes Umfeld für Meetings und Incentives - und verschafft Inspiration pur bei einer Werksbesichtigung in Hamburgs Top-Unternehmen.
Hanseaten neigen zu Understatement: Unternehmerischer Erfolg wird an der Alster nicht an die große Glocke gehängt. Dabei ist Hamburg Deutschlands Markenmetropole Nummer eins. In keiner anderen Stadt haben geniale Tüftler, kluge Kaufleute und kreative Vermarkter so viele Produkte zum Erfolg geführt. Die einen bieten ihren Kunden neben Röstkaffee auch „Jede Woche eine neue Welt“ und gewinnen dafür den Deutschen Marketingpreis 2005. Die anderen haben der „Kassengestell-Diskriminierung“ ein Ende gesetzt und sind mit einem Bekanntheitsgrad von 90% seit vielen Jahren Marktführer. Und wer sich heutzutage eine Meinung bildet, gehört wahrscheinlich zu den 12 Millionen Lesern Europas größter Zeitung. Kein Wunder, dass die „gedruckte Antwort auf das Fernsehen“ wie sie Verleger Axel Springer einst bezeichnete, auch in Europas größter Offsetdruckerei in Hamburg Ahrensburg vom Stapel geht – spannend zu besichtigen als Rahmenprogramm von Messen und Kongressen.
Neben Tchibo, Fielmann und der BILD gibt es aber auch viele internationale Top-Marken, deren Hamburger Ursprung oftmals unbekannt ist. So besitzen beispielsweise Millionen Menschen auf der Welt den Hamburg Chip von Philips, der sich in Autoschlüsseln, Handykarten und Decodern befindet. Und Nivea Creme, die erste so genannte „stabile Hautcreme“ aus dem Jahre 1911, steht weltweit für Vertrauen und Qualität. Mit innovativen Ideen, findigen Marketing-Konzepten und kaufmännischer Raffinesse haben Hamburgs Unternehmer die Hansestadt an die Spitze der umsatzstärksten Wirtschaftstandorte des Landes katapultiert. Darauf nordisch anstoßen kann man bei einer Werksbesichtigung der Holstenbrauerei, dem Unternehmen, das Hamburg zur Brauerei-Hauptstadt gemacht hat. Na dann Prost!
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