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Wirtschaft & Wissenschaft

Berlin

Ludwig Erhard Haus Berlin
Berlin ist Sitz der Bundesregierung, der Botschaften, Verbände und Lobbyisten und somit das Entscheidungszentrum Deutschlands. Politik und Diplomatie bringen der Stadt Internationalität. Dynamische Dienstleistungssektoren sind die Bereiche Verkehrstechnik, Biotechnologie, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Umwelttechnik. Innovative Unternehmen profitieren von der Nähe zur vielfältigen Berliner Wissenschafts- und Forschungslandschaft.

Wichtige in Berlin ansässige Unternehmen sind u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Bahn AG, Coca-Cola, Universal, Gillette, MTV, Philip Morris, Pixelpark, Samsung, Siemens, Schering, Sony, etc.

 


Langenbeck Virchow Haus Berlin
Berlin ist eines der einflussreichen politischen Zentren in der Europäischen Union und durch sein kulturelles Erbe eine der meistbesuchten Metropolen des Kontinents. Die Stadt ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschafts-, Kultur-, und Bildungszentrum Deutschlands. Herausragende Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Theater, Museen aber auch Festivals, Nachtleben und die Architektur Berlins genießen Weltruf.

In keiner Region Europas konzentrieren sich Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung so wie in Berlin. Rund 1,8 Milliarden Euro investiert Berlin jährlich in Wissenschaft und Forschung. An vier Universitäten, drei Kunsthochschulen, sieben Fachhochschulen, einer internationalen Business School und über 70 außeruniversitären (öffentlich finanzierten) Forschungseinrichtungen lehren, forschen und arbeiten über 50.000 Beschäftigte. Das Klinikum „Charité – Universitätsmedizin Berlin”, getragen von der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin, ist die größte medizinische Fakultät Europas. In den beiden Technologieparks in Adlershof und Berlin-Buch kooperieren Forschung und Wirtschaft eng miteinander. Die nationalen Forschungsorganisationen sind in Berlin jeweils mit mehreren Instituten vertreten, außerdem acht Forschungsinstitute verschiedener Bundesministerien.

 



Made in Berlin:
Medizin, Medizintechnik, Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Optische Technologie, Materialwissenschaften, Verkehrs und Umwelttechnologie sowie Geistes- und Sozialwissenschaften bilden die Schwerpunkte der Berliner Forschung. Sie sind international vernetzt und weltweit anerkannt. Berliner Wissenschaftler kooperieren eng mit der Wirtschaft: So haben etwa Wirtschaftsinformatiker der Freien Universität Berlin gemeinsam mit der Herlitz PBS AG ein System für die Optimierung der Sortimentsplanung in Supermärkten entwickelt.

Die bis 2010 fertig gestellte Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien zählt bereits heute zu den 15 größten Wissenschafts- und Technologieparks weltweit. In den zwölf Forschungsinstituten der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen Adlershof (IGAFA) und in 350 Unternehmen forschen und arbeiten 5.000 hoch qualifizierte Arbeitskräfte auf den Gebieten Informations- und Medientechnologien, Optische und Mikrosystemtechnologien, Materialwissenschaften sowie Ressourcen und Nachhaltigkeit. Bis 2007 ziehen alle mathematisch-naturwissenschaftlichen Institute der Humboldt-Universität nach Adlershof. Praktische Wirtschaftsförderung leistet die WISTA Management GmbH mit ihren Innovations- und Gründerzentren. Ende 2001 erhielt Adlershof den „Award of Excellence for Innovative Regions“ der Europäischen Kommission für seine vorbildliche Unterstützung von Unternehmensgründern und innovativen Unternehmen.

Der in Deutschland einzigartige Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Campus Berlin-Buch verbindet molekularbiologische Grundlagenforschung mit klinischer Forschung und Biotechnologie. Auf dem 32 Hektar großen Gelände forschen Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch nach den Ursachen für die Entstehung von Krankheiten, um mit Kliniken neue Behandlungsmethoden für Krebs-, Herz-Kreislauf- sowie neurologische Erkrankungen zu entwickeln. Das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin-Buch ist die größte pharmakologische Forschungseinrichtung Deutschlands.

Mit über 5.000 Mitgliedern ist die Urania in Berlin eines der größten Zentren für wissenschaftliche Vorträge und kulturelle Veranstaltungen in Europa. Über 250.000 Besucher nehmen jährlich an den mehr als 600 Vorträgen, 300 Filmen und weiteren Veranstaltungen teil, in denen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt werden.

 




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