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Wasser marsch!
Feuchtfröhliche Tagungen statt bierernster Begegnungen

Strand in Heiligendamm
Spektakulär ist die Vielfalt der Möglichkeiten zur Begegnung am und mit dem kühlen Nass zwischen Rhein, Main und Mittellandkanal. Für das sportliche Teambuilding richtet etwa das „Arosa“ am Scharmützelsee den maritimen Mehrkampf aus. Den exklusiven Champagner-Empfang auf einem historischen Dreimaster organisiert das Team der Hamburger „Nord Event GmbH“ und wer seinen Kunden oder Mitarbeitern etwas Einmaliges bieten will, feuert sie – zum Beispiel – beim Erwerb des Stocherkahn-Diploms auf dem Neckar an.
Eine Tagung im „The Floating Experience“, Deutschlands einzigem schwimmendem Event- und Konferenzcenter, war sogar extravagant genug, um die Verantwortlichen des Pentagon herzulocken. Kein Wunder also, dass sich seit dem Stapellauf des lichtdurchfluteten Veranstaltungs-Pontons auf dem Fleet am „Mercure Hotel Hamburg City“ im Mai 2008 Weltfirmen wie Audi, Ernst & Young, MLP, Baiersdorf, Shell und Europcar buchstäblich die Klinke in die Hand geben.
Zwischen Ost- und Bodensee geht garantiert keine Veranstaltung MEER baden
Ein klares Mehr an Meer dürfen Abenteurer insbesondere von der Ostsee erwarten. Im Zentrum von Tagungshotels wie dem „Radisson Rostock“, der Yachthafenresidenz „Hohe Düne“ oder dem „Kempinski Grand Hotel Heiligendamm“ steht neben erstklassigen Bedingungen für das ungestörte Meeting vor allem die Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten und urlaubsähnlichen Rahmenprogrammen rund um die Mecklenburger und Warnemünder Bucht – von Ausritten am Strand über Galadinners in historischen Pferdeställen über Strandbuggy-Rennen bis hin zu Ballon- oder Postkutschenfahrten.
Doch nicht nur an Land, vor allem auf See bietet die Ostseeregion zahllose spritzige Möglichkeiten für die etwas andere Veranstaltung. Auf dem Dreimast-Topsegelschoner „Santa Barbara Anna“ lädt etwa die Yachthafenresidenz „Hohe Düne“ dazu ein, fern von Land und Alltag im großen Kapitänszimmer Bilanz zu ziehen und neue Ideen zu entwickeln. Auf dem dreistündigen Teambuilding-Törn versetzt der Schoner seine Passagiere in die Zeit der Piraten zurück – mit Tauziehen, Seemannsliedern auf dem Schifferklavier und Nerven kitzelndem Mastklettern bei Wind und Wellengang. Oder wie wäre es mit Kitesurfen, Drachenbootbau im Team mit anschließender Regatta oder gar Speedsailing auf der Yacht „Illbruck“, Siegerin beim „Volvo Ocean Race“?

Selbst die Entscheidung für ein vermeintlich Aqua-abseitiges Bundesland wie Sachsen erweist sich für Planer keineswegs als Schuss ins Wasser. Im Gegenteil: Die älteste und größte Raddampferflotte der Welt kreuzt nicht etwa auf dem Mississippi, sondern in der Sächsischen Schweiz und durchquert neben einer der schönsten Flusslandschaften Europas auch das Dresdner Elbtal – UNESCO-Welterbe seit 2004 ().
Die Messestadt Leipzig begrüßt MICE-Planer mit einer Vielfalt, die sogar in Deutschland ihresgleichen sucht. Allein im Stadtgebiet fließen Flüsse und Bäche auf einer Gesamtlänge von knapp 180 km. Das Angebot der „Leipzig Tourismus und Marketing GmbH“ reicht dementsprechend von einer Tour im Motor- oder Paddelboot von Plagwitz bis zum Clara-Zetkin-Park bis hin zu einem Hauch Italien: Auf einer original venezianischen Gondel gleiten Gäste zum Gesang eines Gondoliere über den Elsterkanal .
Selbst für einen Trip zum Amazonas müssen Veranstalter kein Ticket nach Brasilien buchen. „Amazonien“ heißt das 360-Grad-Panoramagemälde, das seit 28. März 2009 in die faszinierende Welt des Regenwaldes entführt: Vor der faszinierenden Kulisse von Bäumen, die weit in den Himmel wachsen, Lianen, die scheinbar aus der Luft herabhängen, in grünem Dämmerlicht und bei einem vieltausendstimmigen Konzert der Tiere gelingt garantiert jede Veranstaltung mit bis zu 500 Personen im historischen Gasspeicher Leipzig.
Daneben besticht das „Tor zum Osten“ mit zahlreichen Bade- und Erholungsseen im Süden der Stadt. Die Seen im entstehenden Gewässerverbund des Leipziger Neuseenlandes begeistern auf und rund um 70 km² Wasserfläche mit Veranstaltungen wie der „Sieben-Seen-Wanderung“ auf verschieden langen Strecken, der Quad-Wanderung durch die zukünftigen Seen in den ehemaligen Braunkohle-Tagebauen Zwenkau, Espenhain und Witznitz II oder bei der „Phönix-Tour – Vom Bergbau zur Seenplatte“ per Bus, bei der die Teilnehmer Zeugen des größten Landschaftswandels in Europa werden.
Zu den unbestrittenen Highlights gehört die Faszination des schwerelosen Gleitens: beim Wakeboarding über den Kulkwitzer See, der geräuschlosen Fahrt auf Leipzigs erstem Solarshuttle „solaria 1“ oder der Zwölf-Kilometer-Tour auf modernsten Segway-Elektrorollern rund um den Markkleeberger See. Als einzige künstliche Wildwasseranlage in Deutschland bietet der „Kanupark Markkleeberg“ darüber hinaus optimale Bedingungen sowohl für sportliche Aktivitäten als auch für die individuellen Bedürfnisse aller Kunden. Die gastronomischen Einrichtungen können flexibel aus- und umgestaltet werden, so dass sich Präsentationen, Fortbildungen oder Seminare gleichermaßen durchführen lassen. Als Partner der hochmodernen Anlage organisiert das „The Westin Leipzig“ maßgeschneiderte Meetings, Incentives und Events wie etwa das Wildwasser-Rafting für Gruppen von zwei bis neun Personen.

Veranstalter von Motivationstrainings wissen, dass der Glaube Berge versetzen kann. Für Deutschland wird dies allerdings nicht nötig sein, denn die Seen im Alpenvorland gehören zu den schönsten in ganz Europa.
Tagen am Wasser mit Blick auf die Berge – mit diesen Pfründen haben Tagungshotels wie das „Steigenberger Inselhotel Konstanz“ oder das „Hotel Bayerischer Hof“ in Lindau noch jedes Planerherz höher schlagen lassen. Während das „Steigenberger Inselhotel“, ein ehemaliges Dominikanerkloster aus dem 13. Jahrhundert, auf einer der romantischen Altstadt vorgelagerten Privatinsel einen Logenplatz am Bodensee belegt, liegt der „Bayerische Hof“ direkt an der Seepromenade der historischen Inselstadt Lindau. „Bei uns”, so das Versprechen, „bietet sich Ihnen ein überwältigender Blick über den See auf die österreichischen und schweizerischen Alpen.“
STADT – Land – FLUSS
Wenn es darum geht, Deutschland als ideale Destination zum „Tagen am Wasser“ vorzustellen, dann liegt der Hinweis auf die bekannteste deutsche Hotelmarke auf der Hand: Sein erstes Hotel baute Hans-Joachim Gomolla 1969 am Timmendorfer Strand – und nannte es „maritim“. Knapp 40 Jahre später gibt es kaum eine deutsche Metropole, in der die Kette mit dem Motto „Wohnen und Tagen unter einem Dach“ nicht vertreten ist. Und obwohl Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Berlin, München, Stuttgart, Dresden, Hamburg oder Bremen nicht direkt am Meer liegen – Möglichkeiten für spritzig-maritime Rahmenprogramme im Anschluss an die Tagung, das Meeting oder den Kongress bieten sich an Main, Rhein, Spree, Isar, Neckar, Elbe, Alster und Weser allemal.
Eine Schiffstour auf Spree, Rhein, Main und Co. gehört übrigens zum Pflichtprogramm für jedwede Veranstaltung im Landesinneren; sei es die Hamburger Barkassenfahrt durch die historische Speicherstadt mit anschließendem Besuch des Gewürzmuseums, die Fahrt mit dem Wassertaxi zum Anleger des „Seminaris SeeHotel“ in Potsdam oder das Meeting in einem Tagungsschiff auf Rhein oder Main (http://www.nord-event.de/; http://www.seminaris.de/; http://www.k-d.com/; http://www.primus-linie.de/).
In der Wasser-Destination Deutschland geht keine wie auch immer geartete Veranstaltung baden: Das ist fest versprochen.
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GCB German Convention Bureau e.V.

