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Symposium im Oktober soll Entscheidung vorbereiten / Betrieb frühestens Mitte 2016
Magistrat befürwortet Neubau der Rhein-Main-Hallen
Der technische und bauliche Zustand der Rhein-Main-Hallen würde zumindest eine technische Grundsanierung mit Kosten in Höhe von rund 50 Millionen Euro erforderlich machen: Dies ergaben Untersuchungen, die das Büro Albert Speer und Partner im Auftrag der TriWiCon durchgeführt hat. Bei seinem Plazet für einen Neubau des für Wiesbaden auch aus wirtschaftlichen Gründen wichtigen Kongresszentrums hat der Magistrat die zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Rhein-Main-Hallen GmbH in einem immer härter umkämpften Markt berücksichtigt. Um Abgänge großer Messen ausreichend kompensieren zu können, brauchen die Rhein-Main-Hallen Klarheit hinsichtlich ihrer Zukunft“, betonte Bendel.
Im Rahmen des geplanten Symposiums zur Zukunft der Rhein-Main-Hallen werden auch noch einmal die Untersuchungsergebnisse einer Sanierungsvariante und der Vor- und Nachteile eines Neubaues am alten Standort dargestellt. Außerdem hat der Magistrat ein Moratorium für das Stadtmuseum beschlossen; danach sollen bis zur Auswertung des Symposiums keine weiteren Aufträge für die Planungen eines Stadtmuseums erteilt werden.
Nach dem Symposium, das zu einer fundierten Entscheidung führen soll, sieht ein vorläufiger Zeitplan die Fragen der Finanzierung, des Standortes und der Machbarkeit in den Jahren 2010 / 2011 und die Planungsphase für das Jahr 2012 vor. Für den Neubau des Kongresszentrums (angedachter Baubeginn Ende 2013) sind zweieinhalb Jahre veranschlagt. Während dieser Zeit soll der Veranstaltungsbetrieb in den alten Rhein-Main-Hallen, weitergehen.
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