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DZT - Deutschland-Incoming und Inlandstourismus erstes Halbjahr 2010


Deutschland-Incoming erstes Halbjahr 2010
Rekordergebnis im ersten Halbjahr

Frankfurt am Main, 24. August 2010 - Mit einem Rekordergebnis geht das deutsche Incoming in das zweite Halbjahr: 25,6 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste zählte das Statistische Bundesamt in deutschen Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen von Januar bis Juni 2010. Damit wird nicht nur der Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent übertroffen. In den ersten sechs Monaten 2010 liegen die Ausländerübernachtungen auch rund zwei Prozent über dem Halbjahresergebnis des Rekordjahres 2008, als die Statistiker in den ersten sechs Monaten 25,1 Millionen Übernachtun-gen internationaler Gäste in Deutschland zählten.

„Mit den sensationellen Ergebnissen des ersten Halbjahres knüpft das Reiseland Deutschland nahtlos an seine Erfolgsgeschichte vor der Wirtschaftskrise an“, so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). „Hier zeigt sich auch die Wirkung des globalen Marketings der DZT, die sehr erfolgreich das gute Preis-Leistungs-Verhältnis deutscher Anbieter in den Mittelpunkt gestellt hat.“ Laut UNWTO wird die Suche nach einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis den Tourismus auch weiterhin weltweit beherrschen.

In allen der 20 bedeutendsten Quellmärkte ist die Lust auf Deutschlandreisen im ersten Halbjahr 2010 gestiegen: Innerhalb Europas hat Großbritannien nach den Verlusten des letzten Jahres eine wahre Aufholjagd begonnen. Um 20,3 Prozent sind die Juniübernachtungen britischer Gäste in deutschen Beherbergungsbetrieben gestiegen. Kumuliert liegen sie im ersten Halbjahr 10,9 Prozent über den Ergebnissen des Vorjahreszeitraums.

Ebenfalls überdurchschnittliche Zuwächse im ersten Halbjahr vermelden die Statistiker zum Beispiel aus Russland (plus 18,6 Prozent) Spanien (plus 10,3 Prozent), Österreich (plus 10,2 Prozent) und Italien (plus 9,6 Prozent).

In Asien ist China der Shooting Star: Mit einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 61,9 Prozent im Juni und 20,7 Prozent im ersten Halbjahr liegt das potenzialstarke Reich der Mitte auf der Liste der größten Quellmärkte für den Deutschland-Tourismus vor Japan (plus 9,2 Prozent im ersten Halbjahr). Damit ist China nach den USA inzwischen der wichtigste Überseemarkt für das deutsche Incoming.

Deutschlands volumenstärkster Auslandsmarkt sind weiterhin die Niederlande, die rund 16 Prozent aller ausländischen Übernachtungen in Deutschland generieren. Bereits 2009 hatte sich der Markt als relativ krisenresistent erwiesen. Im ersten Halbjahr 2010 sind die Übernachtungen aus dem Nachbarland mit einem Plus von 3,8 Prozent weiter gestiegen.

Bei den Zielen ausländischer Gäste in Deutschland liegen weiterhin die Städte vorne. Berliner Hoteliers zählten insgesamt 3,8 Millionen Übernachtungen in den ersten sechs Monaten 2010, 17,9 Prozent mehr als in dem trotz Krise bereits sehr erfolgreichen Vorjahreszeitraum. An zweiter Stelle steht München mit 2,2 Millionen Übernachtungen - und einem Zuwachs von 19,4 Prozent. Die Messestadt Leipzig konnte ihre ausländischen Übernachtungen - bei geringerem Volumen - um fast ein Viertel steigern (plus 24 Prozent), Dortmund um 21,4 Prozent.

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Inlandstourismus erstes Halbjahr 2010
Inlandstourismus weiterhin stabil

Frankfurt am Main, 24. August 2010 - Mit einem Halbjahresplus von 1,6 Prozent erweist sich der Inlandstourismus in Deutsch¬land als weiterhin äußerst stabil. Insgesamt zählte das Statistische Bundesamt von Januar bis Juni 2010 rund 141 Millionen Übernachtungen deutscher Gäste in Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen, 31,9 Millionen Übernachtungen allein im Juni (plus 2,7 Prozent).

„Die Übernachtungszahlen des ersten Halbjahres zeigen: Reisen im eigenen Land ist in Deutschland weiter im Trend. Der Zuwachs ist umso erfreulicher, als sich der Inlandstourismus bereits im letzten Jahr als relativ krisenresistent erwiesen hat“, so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Im ersten Halbjahr 2009 lagen die Übernachtungen deutscher Gäste nur 0,6 Prozent unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2008. Insgesamt war Deutschland 2009 nach der aktuellen Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. mit einem Marktanteil von etwa einem Drittel weiterhin das beliebteste Reiseziel der Deutschen - und hat seinen Vorsprung weiter ausgebaut.

Unter den Zielen liegt weiterhin Bayern vorn: Rund 28,6 Millionen Übernachtungen registrierten die Statistiker hier im ersten Halbjahr 2010, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. An zweiter Stelle steht Baden-Württemberg (16 Millionen Übernachtungen), dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen (ebenfalls rund 16 Millionen Übernachtungen).

Einen wahren Boom erleben die Städte: 5,8 Millionen Inlandsübernachtungen wurden im ersten Halbjahr in Berlin gezählt - 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 3,3 Millionen Übernachtungen werden aus Hamburg berichtet (plus 8,3 Prozent). Über einen Zuwachs von 13,8 Prozent - bei geringerem Volumen - freuen sich Hoteliers in Dortmund, ihre Frankfurter Kollegen vermelden ein Plus von elf Prozent.

„In den guten Städtezahlen spiegelt sich zum einen der Trend zu City Breaks im Inland. Zum anderen zeigt sich hier, dass der Geschäftstourismus, der 2009 aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage zurückgegangen war, wieder im Aufwind ist“, interpretiert Hedorfer die Zahlen. Das bestätigt auch der Deutsche Reisemonitor von IPK International: Demnach haben die Geschäftsreisen im ersten Halbjahr 2010 um fünf Prozent zugelegt. Die Urlaubsreisen sind um vier Prozent gestiegen, wobei die Städtetrips besonders deutlich an Beliebtheit
gewonnen haben.



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