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40 Jahre, jünger denn je! Das Park Inn Berlin-Alexanderplatz feiert Geburtstag.
Bunte Erlebnisse aus 40 Jahre Hotelhistorie
07. Oktober 1970: Nach 42 Monaten Bauzeit öffnete „im Rahmen der städtebaulichen Neugestaltung des sozialistischen Zentrums der Hauptstadt der DDR“ [1] das „Interhotel Stadt Berlin“ zum ersten Mal seine Türen. 62 km Rohre, 250 km Kabel 1.500 t Stahl und 35.000 t Beton ließ Architekt Roland Korn auf 37 Etagen verbauen. Mit ursprünglich 142 Metern Höhe war eines der höchsten Hotelbauten Europas und das höchste Gebäude Berlins entstanden. Rund 80 Prozent Auslastung versprachen sich die Bauherren von dem damaligen Renoméeprojekt der Honecker-Regierung. Mit ca. 460.000 Übernachtungen im Jahr sollten etwa 50 Prozent der gesamten Beherbergungsleistung der Hauptstadt der DDR realisiert werden. Nach der Wende wurde das Haus am Alexanderplatz zunächst zum „Forum Hotel“, 14 Jahre später dann zum Park Inn Berlin-Alexanderplatz. Viele spannende Geschichten haben sich zugetragen in den letzten vier Jahrzehnten. Weit über 100 Millionen Gäste aus über 80 Ländern der Erde gingen im Hotel am Alexanderplatz ein und aus. Darunter der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen und Friedensnobelpreisträger Kofi Annan, Prinz Alexander von Belgien oder der „Godfather of Soul“ James Brown. Der hielt das Personal auch gleich mit einer abenteuerlichen Bestellung auf Trab: Eine eigene Trockenhaube wünschte er sich - und die bitte auf sein Zimmer.
Aber nicht nur die prominenten Gäste sorgten im Park Inn Berlin-Alexanderplatz für immer spannende und lustige Anekdoten. Auch skurrile Fundstücke auf den Zimmern erzählen viele Geschichten aus 40 Jahre Hotelhistorie. Durchschnittlich 5913 Gegenstände werden jährlich vergessen, darunter auch einmal eine Tasche eines Busfahrers mit 20.000€ oder eine Beinprothese, die sein Besitzer scheinbar erst nach einem halben Jahr vermisste.
Heute macht das Hotel durch außergewöhnliche Events von sich reden. So gehört der legendäre Treppenlauf „Sky Run Berlin“ seit fünf Jahren zu den festen Terminen im Eventkalender der Hauptstadt. Und wer den Nervenkitzel der Großstadt erleben will, ohne das Hotel zu verlassen, der kann sich buchstäblich vom Dach des Hotels stürzen. Die „Base Flying" Anlage auf dem Dach des jetzt 150 Meter Gebäudes macht das Park Inn Berlin-Alexanderplatz auch für Einheimische zur waghalsigen Anlaufstelle.
Die Prognosen der Bauherren von vor 40 Jahren haben sich erfüllt. Das Hotel am Alexanderplatz ist auch 40 Jahre nach Eröffnung mit mehr als 80 Prozent Belegung ausgelastet und zählt zu den zehn umsatzstärksten Hotels des Landes. Eine wahre Erfolgsgeschichte. Hoteldirektor Thomas Hattenberger freut sich auf ein Jubiläumsjahr voller Highlights und sieht zuversichtlich in die Zukunft: „Dass das Park Inn Berlin-Alexanderplatz auch nach 40 Jahren noch zu Berlins Top-Adressen gehört, zeigt, dass wir immer mit der Zeit gegangen sind. Dank unserer Komplett-Renovierung in den Jahren 2001 und 2005 präsentiert sich das Haus heute jünger denn je.“
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