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Förderprojekt der DBU: „Grün tagen in Osnabrück“
Dieses Thema beschäftigt auch das Tagungs- und Kon-gressbüro Osnabrück seit längerem. Nach viel Recherche und Gesprächen mit Branchenkollegen, Anbietern aus der Region und unseren Kunden ist die Idee zu einem Projekt entstanden, das nun von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 37.000 Euro gefördert wird. Ihr Generalsekretär, Dr. Fritz Brickwedde, überreichte Anfang Juni in Osnabrück offiziell den Bewilligungsbescheid. „Mit dem Projekt senden wir einen Impuls in andere Regionen Deutschlands, bei der Organisation von Veranstaltungen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu koordinieren“, erklärt Brickwedde.
In Osnabrück starten wir das Projekt zunächst mit zwölf Institutionen – Hotels und Tagungszent-ren – in Stadt und Landkreis. Im ersten Schritt werden für alle Projektteilnehmer individuelle Stufenpläne zur Verbesserung ihrer CO2-Bilanz festgelegt. Potential gibt es zum Beispiel in den Handlungsfeldern Mobilität, Energie, Einkauf, Abfall- und Wassermanagement sowie Catering. Regelmäßige Schulungen des Personals und Treffen mit Experten ergänzen das auf zwei Jahre angelegte Programm. „Wichtig ist ein umfassendes Gesamtkonzept“, weiß Dr. Markus Große Ophoff, fachlicher Leiter des ZUK. Das Tagungszentrum der DBU, das sich aktiv an dem Projekt beteiligt, ist bereits „Benchmark für ein ökologisches Gesamtkonzept“. Dafür wurde es im April dieses Jahres vom Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) mit dem Son-derpreis des „EVVC-Award“ ausgezeichnet.
Im zweiten Schritt wird parallel zu diesem Prozess das Angebot unter Berücksichtigung der Nachfrageseite mit verschiedenen Pilotveranstaltungen getestet. In diesem Projektschritt soll vor allem das Verhalten von Veranstaltern und Teilnehmern analysiert und beeinflusst werden. Schon im Einladungs- und Anmeldeverfahren und bei der Anreise können viele Ressourcen eingespart werden.
„Durch ‚grünes Tagen’ wird nicht nur die Umwelt entlastet. Energie und Ressourcen sparsam zu nutzen, heißt auch weniger dafür zu zahlen“, hebt Brickwedde den wirtschaftlichen Aspekt her-vor. Damit Veranstaltungen künftig verstärkt nach Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien organi-siert werden, sollen die Ergebnisse nach Abschluss des Projekts dokumentiert und über den europäischen Dachverband EVVC verbreitet werden. Brickwedde: „Wenn die im Veranstal-tungsbereich tätigen Dienstleister durch gemeinsames Handeln und Kommunizieren den Koh-lendioxid-Ausstoß um nur insgesamt zehn Prozent verringern, lassen sich damit bundesweit schätzungsweise rund 500.000 Tonnen CO2 einsparen.“ Das entspricht dem jährlichen CO2-Verbrauch von ungefähr 45.000 Bundesbürgern.
Haben Sie Ideen und Anregungen für unser Projekt „Grün tagen in Osnabrück“? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an kongressbuero@osnabrueck.de!
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GCB German Convention Bureau e.V.

